Als Sohn eines Tierpflegers steht Tom Hall den Bewohnern des Zoos von Belfast nah. Das Elefanten-Junge Buster hat es ihm dabei besonders angetan. Und auch, nachdem sein Vater 1941 zur Armee eingezogen wird, besucht er den kleinen Elefanten regelmäßig. Dabei erfährt Tom, dass man plant, den Zoo wegen drohender Bombardements der Deutschen zu evakuieren.

Mini-Elefant in Gefahr

Dazu kommt es nicht, denn die Bomben fallen schneller als angenommen. Um zu verhindern, das durch die Zerstörungen die Wildtiere freikommen, wird beschlossen, diese zu töten. Das ist für Tom und seine Freunde das Signal zum handeln. Da sie fest davon ausgehen, dass von Buster keine Gefahr ausgeht, beschließen sie, das Kalb zu entführen.

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Angelehnt an wahre Begebenheiten hat Colin McIvor dieses Kriegs- und Tier-Drama in Szene gesetzt. Dabei stand im aber vor allem nach einem Familienfilm der Sinn. Denn besonders bedrohlich wirkt die Szenerie nie. Und selbst der Tod von Toms bester Freundin durch einen Angriff schafft das Drehbuch nicht überbordend dramatisch zu berücksichtigen.

Toby Jones mit von der Partie

Letztlich geht es um Zusammenhalt, Verantwortung Schwächeren gegenüber und den Mut, für etwas einzustehen. Das setzt der Cast engagiert um, in dem sich mit Toby Jones auch ein relativ bekanntes Gesicht findet. Gedreht wurde teils an Originalschauplätzen des Belfaster Zoos. Insgesamt ganz ordentlich gemacht.

Der Zoo


Genre: Drama; FSK: 12 Jahre; Laufzeit: 97 Minuten; Verleih: Black Hill; Regie: Colin McIvor; Toby Jones, Penelope Wilton, Ian McElhinney; Ir 2017