Probefahrt
: Der Subaru Impreza im Autotest

Allrad geht auch in der Kompaktklasse, zumindest bei Subaru, wo man den Impreza seit 1992 im Angebot hat. Mittlerweile gibt es den Wagen in der sechsten Generation.
Von
Hajo Zenker
Berlin
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Typisch Subaru: der Impreza.

Typisch Subaru: der Impreza.

Hajo Zenker
  • Subaru Impreza: Sechste Generation, seit 1992 auf dem Markt.
  • 2023: 10,5% weniger Neuwagenverkäufe als im Vorjahr.
  • Motor: Zwei-Liter-Benziner, 136 PS + 17 PS Elektromotor, kein Plug-in-Hybrid.
  • Automatik und Allrad sorgen für gutes Fahrverhalten auf allen Untergründen.
  • Preis ab 34.990 Euro, Verbrauch: 7,3 l/100 km, fünf Jahre Garantie.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Subaru hat hierzulande in diesem Jahr bisher 10,5 Prozent weniger Neuwagen verkauft als im Vorjahreszeitraum (Gesamtmarkt: minus 3,3 Prozent). Während etwa der Klassiker Forester zulegen konnte, verlor der Outback.

Motor

Dass der Impreza jahrelang auch für Normalbürger als Sport-Mobil (wegen der Erfolge der Marke im Rallye-Sport) zu haben war, sind vorbei. Inzwischen beschränkt sich das Angebot für den Impreza auf einen Zwei-Liter-Benziner mit 136 PS, der elektrisch unterstützt (17 PS) wird. Woran sich nichts geändert hat: Subaru steht seit Jahren nicht nur für Allrad, sondern auch für Boxermotoren (nämlich sei 1966). Der elektrifizierte Boxer-Benziner wurde denn auch e-Boxer getauft. Wobei es sich um keinen Plug-in-Hybrid handelt, den man an der Steckdose aufladen kann. Stattdessen wird die Batterie von der beim Bremsen entstehenden kinetischen Energie sowie vom überschüssigen Drehmoment des Verbrenners gespeist. Der 17-PS-Elektromotor unterstützt also den Vierzylinder-Benziner, rein elektrisch kommt man im Zweifelsfall nur zwei Kilometer voran. Das alles reicht, um den Wagen in 10,8 Sekunden von 0 auf Tempo 100 beschleunigen. Auf der Autobahn sind 199 km/h möglich. Die Automatik passt. Wird der Motor gefordert, wirkt er akustisch angestrengt.

Karosserie/Ausstattung

Die japanische Marke mit den sechs Sternen steht vor allem für die Kompetenz im Allradbereich. Immerhin rollte ja 1972 bei Subaru der erste Großserien-Allrad-Pkw vom Band. Den kompakten Impreza hat Subaru immerhin bereits seit 1992 im Angebot, mittlerweile gibt es ihn in der sechsten Generation. Und die ist bei uns nur noch als Fließheck erhältlich. Was nichts daran ändert, dass die besondere Subaru-Linienführung zu erkennen ist, die sich eindeutig auch auf die Vorgängergeneration bezieht. Die Verarbeitung des jetzt 4,49 Meter langen Wagens ist gewohnt hochwertig, das Platzangebot klassenmäßig, wobei es sich vorn natürlich besser sitzt. Die 315 Liter Kofferraum sind für diese Klasse nicht gerade gewaltig, aber ok. Wie heutzutage üblich, sind viele einst übliche Tasten im Touchscreen verschwunden, woran man sich erst einmal gewöhnen muss, aber besser zurechtkommt als bei anderen Marken. Assistenten gibt es ab Werk eine ganze Menge, etwa Notbremssystem, Totwinkelwarner, Spurhalte- und Ausweichassistent, Verkehrszeichenerkennung sowie ein Fahrerüberwachungssystem. Dazu gibt es Klimaautomatik, Audioanlage, beheizbare Außenspiegel, Rückfahrkamera und Sitzheizung vorn.

Fahrverhalten

Auch wenn man nicht auf Waldwegen unterwegs ist – Allrad sorgt für Traktion, die auf jedem Untergrund ein Gewinn ist, schon immer eine Stärke von Subaru. Das Fahrwerk ist ein guter Kompromiss, der schlechte Straßen zumeist vergessen macht. Die Lenkung ist präzise, die Bremsen könnten bissiger sein.

Wirtschaftlichkeit

Den Einstieg in einen Impreza gibt es ab 34.990 Euro. Die offiziellen 7,3 Liter Super auf 100 Kilometer sind realistisch. Subaru gewährt erfreuliche fünf Jahre Garantie.

Fazit

Wer Allrad will, muss nicht unbedingt hohe, große SUV wählen. Allradspezialist Subaru hat da ein kompaktes Modell als Alternative im Angebot, wenn auch nur noch mit einem Motor.