Wandern
: GPS-Handgeräte führen am besten durchs Gelände

Handgeräte bieten zahlreiche Funktionen und Vorteile, die ein Smartphone nicht haben kann.
Von
dpa-tmn
München
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Zur besseren Orientierung in der Natur sollten Wanderer auf GPS-Handgeräte setzen.

Christin Klose

Auch wenn in jedem Smartphone ein GPS-Empfänger steckt, beliebige Karten-Apps installiert werden können und immer mehr Geräte vor dem Eindringen von Wasser geschützt sind: Für Wanderungen im Gelände bei wechselhaftem Wetter eigneten sich klassische GPS-Handgeräte nach wie vor am besten, berichtet das „Alpin“-Magazin (Ausgabe 3/19). Es hat zehn Navigationsgeräte getestet, darunter Smartphones, GPS-Handgeräte und GPS-Uhren.

Die Handgeräte bieten - bei Smartphones eine Rarität - eine barometrische Höhenmessung, die insbesondere für Bergwanderer wichtig ist, spezielle Outdoor-Karten und meist eine deutlich längere Laufzeit sowie Handschuhtauglichkeit. Normale Smartphones seien bei häuiger Nutzung im Gelände zudem schnell ramponiert und stoßfeste Handymodelle die Ausnahme.

Smartphones sind den Experten zufolge aber eine gute Karten- und Navigationslösung für den Freizeitbereich sowie für Radtouren und andere Sportarten, so die Experten. Ähnliches gelte für GPS-Uhren, die schon allein wegen der bauartbedingt eingeschränkten Displaygröße kein vollwertiger Ersatz für ein GPS-Handgerät sind. Denn grundsätzlich gelte: Je größer das Display, desto besser lassen sich Karten darstellen und desto einfacher ist meist auch die Bedienung.