AfD in Märkisch-Oderland
: Führungswechsel – Janke zum Vorsitzenden gewählt

Die AfD Märkisch-Oderland hat einen neuen Vorstand gewählt. Statt Lars Günther wird künftig Falk Janke den Kreisverband der rechten Partei leiten.
Von
Felix Krone
Seelow
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AfD-Mitgliederversammlung: Lars Günther (r.), Kreisvorrsitzender der AfD in MOL, gratuliiert Falk Janke, der zum Direktkandidat der der AfD im Wahlkreis 34 gewählt wurde.

Lars Günther (r.), bisheriger Kreisvorsitzender der AfD in Märkisch-Oderland, übernimmt fortan den stellvertretenden Vorsitz. Zu seinem Nachfolger wurde Falk Janke (l.) aus Langsow gewählt.

Detlef Frye (Archivfoto)
  • Falk Janke wurde zum Vorsitzenden der AfD Märkisch-Oderland gewählt.
  • Lars Günther ist nun stellvertretender Vorsitzender; er und Janke haben Direktmandate im Landtag.
  • Manuel Mirus ist neuer Schatzmeister; Andreas Rischkau bleibt Schriftführer.
  • Die AfD plant die Gründung weiterer Ortsverbände in der Region.
  • Der Kreisverband hat jetzt 205 Mitglieder; die Zahl der Beisitzer wurde auf fünf erhöht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Kreismitgliederversammlung der AfD hat in Platkow einen neuen Vorstand des Kreisverbandes Märkisch-Oderland gewählt.

Auf dieser Versammlung am 2. November wählten 65 anwesende Mitglieder aus Märkisch-Oderland Falk Janke aus Seelow zum Kreisvorsitzenden. Er fungierte zuvor mehrere Jahre als Stellvertreter des Kreisvorsitzenden Lars Günther und konnte bei der Landtagswahl 2024 das Direktmandat in seinem Wahlkreis erringen.

Lars Günther aus Bad Freienwalde nunmehr Stellvertreter

Janke ist schon lange politisch aktiv und war früher unter anderem bei der CDU und bei der Schill-Partei Mitglied, bevor er ab 2017 in der AfD eine neue politische Heimat fand. 2023 trat er als Bürgermeisterkandidat in Seelow an, unterlag jedoch dem Parteilosen Robert Nitz. Die Wahl fand überregional Beachtung in den Medien, sogar die Schweizer Tageszeitung NZZ berichtete über den Wahlkampf.

Der Landtagsabgeordnete Lars Günther aus Bad Freienwalde, der jüngst ebenfalls sein Landtagsdirektmandat verteidigen konnte, ist nunmehr einer der beiden Stellvertreter, der zweite ist der Altlandsberger Jens Latzke.

Nachdem der bisherige Schatzmeister nach sechs Jahren sein Amt abgegeben hatte, wurde Manuel Mirus aus Neuenhagen bei Berlin von den Mitgliedern zum neuen Kreisschatzmeister gewählt.

Neuer und alter Schriftführer für den Kreisvorstand wurde wieder der Müncheberger Andreas Rischkau. Die Zahl der Beisitzer hat sich mit dieser Wahl auf fünf Mitglieder erhöht, um der gestiegenen Mitgliederzahl des Kreisverbandes, mittlerweile 205 Mitglieder, Rechnung zu tragen.

Janke kündigt Gründung weiterer Ortsverbände in MOL an

Als Beisitzer wurden gewählt: Ralf Lechelt (Waldsieversdorf), Thomas Rothe (Müncheberg), Katrin Tiemann (Bad Freienwalde), Norbert Huget (Neuenhagen bei Berlin) und Oliver Wiesner (Altlandsberg).

Im Kreisverband der unter Extremismus-Verdacht stehenden Partei existieren derzeit drei Ortsverbände: Wriezen, Müncheberg und Neuenhagen bei Berlin. In Kürze werde der Ortsverband Petershagen/Eggersdorf gegründet und Anfang des neuen Jahres sollen sich die Ortsverbände Seelow, Rüdersdorf und Altlandsberg konstituieren, wie Janke ankündigte.