Hund bei Wriezen: Wie Star Marouk es zur Deutschen Meisterschaft geschafft hat

Siegreicher Hundesportler: Mario Will aus Bliesdorf mit seinem Riesenschnauzer Marouk von Hatzbachtal.
Mario Will- Mario Will und Hund Marouk qualifizieren sich für Deutsche Meisterschaft im Schutzhundesport.
- Erfolgreiche Teilnahme an brandenburgischer Landesmeisterschaft als Voraussetzung.
- Disziplinen: Fährtenarbeit, Unterordnung, Schutzdienst; Hund muss Gegenstände finden und Apportieren.
- Hundesportverein Bliesdorf unterstützt ihn, Training zweimal wöchentlich.
- Teilnahme am Oderbruchtag 2025 in Bliesdorf.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mario Will und sein treuer Begleiter, der Riesenschnauzer Marouk von Hatzbachtal, haben erneut den Fahrschein für die Deutsche Meisterschaft des Pinscher- und Schnauzerclubs gelöst. Der erfahrene Hundesportler freut sich darüber, dass er mit dem sechsjährigen Rüden an seine Erfolge mit Paul vom Dammkrug anknüpfen kann, mit dem er bei Deutschen Meisterschaften sehr erfolgreich vordere Ränge belegte.
Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst sind die Disziplinen, in den die Hundesportler des Landesverbandes des Pinscher- und Schnauzerclubs geprüft werden. Die Teilnehmer können bestenfalls je 100 Punkte erzielen.
Mario Will aus Kunersdorf ist Landesmeister mit Hund Marouk
Der Kunersdorfer ist stolz, mit Marouk auf Anhieb die brandenburgische Landesmeisterschaft des Pinscher- und Schnauzerclubs im Schutzhundesport in Lehnin bei Potsdam erreicht zu haben. Denn sie ist die Voraussetzung, um an den Bundes- und Weltmeisterschaften teilnehmen zu können. „Wir waren diesmal zwölf Starter. Das ist eine ungewöhnlich hohe Zahl für ein Bundesland“, sagt Will. Denn bei den Deutschen Meisterschaften seien es um die 30 Teilnehmer.
Je mehr Teilnehmer, umso schwieriger werden die Prüfungen für die Hunde, weil sie leicht abgelenkt werden können. Besonders die Fährtensuche kann zur Hürde werden, wenn bereits mehrere Fährten auf der Wettkampf-Wiese gelegt worden. „Der Hund muss auf einem 800 Schritt langen Fährtenverlauf drei Gegenstände aus Leder, Kunststoff und Holz finden“, erläutert Will. Die Gegenstände sind alle zwei Zentimeter breit, zehn Zentimeter lang und einen Zentimeter hoch.
Der Fährtenleger vom Wettkampf-Team muss die drei Gegenstände am Körper tragen, damit sie seinen Geruch annehmen. „Hat mein Hund einen Gegenstand gefunden, legt er sich hin, sodass er zwischen Vorderpfoten liegt“, so Will. Doch diesmal lag eine Pfote auf dem Fundstück, was gleich Punktabzug gab. Der Kunersdorfer erreichte in dieser Disziplin den zweiten Platz, setzte sich aber in Unterordnung und Schutzhundeprüfung durch, sodass er den Gesamtsieg schaffte. Vier Hunde nehmen an der Bundesmeisterschaft teil. „Brandenburg ist damit gut aufgestellt“, lautet das Fazit des Hundesportlers.
Hundesportverein Bliesdorf präsent beim Oderbruchtag
Bei der Unterordnung müsse der Hund Befehlen wie Sitz, Platz und Steh gehorchen, so Mario Will Zudem gehört „Stöckchen“-Holen zur Disziplin. Dazu muss der Hund mit dem Apportierholz im Maul über eine ein Meter hohe Wand springen sowie eine 1,80 Meter hohe Schrägwand überwinden. Beim Schutzdienst muss der Hund in den Armschutz eines Schutzhundhelfers beißen. „Auf einmaligen Zuruf muss er ‚bei Fuß‘ seines Herren kommen“, so Will.
Mario Will ist im Hundesportverein Bliesdorf organisiert, der 25 Mitglieder hat. Der Kunersdorfer kann auf sein fünfköpfiges Trainingsteam setzen. Geübt werde zweimal wöchentlich in Emilienhof, wo ihm Bauer Nikolaus König einen Platz zur Verfügung stellt. „Ich danke allen Agrarbetrieben, auf deren Land wir üben dürfen“, sagt Mario Will. Unterstützt werde er auch von der Gemeinde, der er auch gerne etwas zurückgibt. So werde er sich beim Oderbruchtag in Bliesdorf vom 11 bis 13. Juli 2025 am Umzug beteiligen und die Arbeit des Vereins vorstellen.


