Kommunalwahl
: 61 Bewerber um Gemeindeparlamente

Das Amt Falkenberg-Höhe sieht der Wahl gelassen entgegen. Das Interesse an politischen Ehrenämtern ist nach wie vor groß.
Von
Steffen Göttmann
Falkenberg
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Dickes Paket: Jessica Matz, Wahlleiterin des Amtes Falkenberg-Höhe, zeigt die Wahlunterlagen für die Briefwahl.

Steffen Göttmann

Wir haben für alle Ortsvorsteher und ehrenamtliche Bürgermeister ausreichend Kandidaten“, sagt Jessica Matz. Die Mitarbeiterin des Amtes Falkenberg-Höhe ist in Personalunion Wahlbehörde und ehrenamtliche Wahlleiterin des Amtes. Seit 2015 ist sie für den Aufgabenbereich Kita, Schulen, Steuern und Wahlen im Fachbereich II der Amtsverwaltung verantwortlich. Nach der Bundestagswahl sind dies nun die ersten Europa- und Kommunalwahlen, die sie im Amtsbereich betreut.

Insgesamt 61 Kandidaten bewerben sich in den vier amtsangehörigen Gemeinden Beiersdorf-Freudenberg, Falkenberg, Heckelberg-Brunow und Höhenland um Mandate in den Gemeindeparlamenten. In Beiersdorf-Freudenberg gibt es acht Wahlvorschläge mit elf Bewerbern, in Falkenberg zwölf Wahlvorschläge mit 22 Bewerbern, in Heckelberg-Brunow zwei Wahlvorschläge mit zwölf Bewerbern sowie in Höhenland vier Wahlvorschläge mit 16 Bewerbern. Wahlvorschläge sind Parteien, Wählergruppen oder Einzelkandidaten. Von etablierten Parteien sind im Amt Falkenberg nur SPD, CDU sowie Bündnis 90/Die Grünen vertreten. In den Falkenberger Ortsteilen Falkenberg/Mark, Dannenberg und Kruger/Gersdorf werden je dreiköpfige Ortsbeiräte gewählt, die aus ihrer Mitte den Ortsvorsteher bestimmen. In den anderen drei Gemeinden werden die Ortsvorsteher direkt gewählt.

Bei den ehrenamtlichen Bürgermeistern stellen sich in Beiersdorf-Freudenberg mit Willi Huwe (Einzelwahlvorschlag) und in Heckelberg-Brunow mit Heiko Liebig (Anhänger des Fördervereins der Feuerwehr Heckelberg 1843) die bisherigen Bürgermeister zur Wiederwahl auf. Sie haben keine Gegenkandidaten. In Falkenberg bewerben sich wiederholt Amtsinhaber Christian Ziche (Wählergruppe Freiwillige Feuerwehr Falkenberg) und Karin Fritsche (SPD) um das Amt des ehrenamtlichen Bürgermeisters. Höhenlands Bürgermeisterin Helga Kowatzky kandidiert nicht mehr. Dafür stellt sich Karsten Eschner (Einzelwahlvorschlag) der Wahl zum ehrenamtlichen Bürgermeister. Gegenkandidaten hat er nicht.

„Wir haben eine gute Mischung aus erfahrenen Kandidaten und Neulingen, die sich zum ersten Mal der Wahl stellen“, sagt Jessica Matz. In den Parlamenten beginnt ein Generationswechsel. Viele langjährige Gemeindevertreter treten nicht mehr an.

Die Wahlleiterin ist bereits dabei, auf Antrag Wahlunterlagen herauszuschicken. 230 Kuverts mit Wahlzetteln habe sie bereits verschickt. Es sind dicke Briefumschläge. In ihnen sind Wahlzettel für die Europawahl, Kreistagswahl, Gemeindevertreterwahl, Bürgermeisterwahl, sowie Ortsvorsteher- oder Ortsbeiratswahl enthalten. Für die Wahl der Gemeindevertreter und der Ortsbeiräte haben die Wähler je drei Stimmen, für die Wahl des Bürgermeisters sowie des Ortsvorstehers je eine Stimme. Fünf Stimmzettel müssen die Wahlhelfer auszählen. Der Wahlausschuss wird voraussichtlich am 28. Mai um 16 Uhr das endgültige Wahlergebnis bekannt geben. Er tagt im Falkenberger Gemeindezentrum.

Ausreichend Wahlhelfer

Froh ist die Wahlleiterin des Amtes Falkenberg-Höhe darüber, dass sie für alle Wahllokale ausreichend Wahlhelfer gefunden hat. Bei den Wahllokalen gebe es indes eine Veränderung. In Heckelberg werde nicht mehr in der Festscheune gewählt, sondern im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr. Die Festscheune steht nicht mehr zur Verfügung, weil sie an private Betreiber verpachtet wurde. Auf die Wahlhelfer warte eine große Herausforderung am Wahltag. An der Kommunalwahl dürfen sich Wahlberechtigte ab 16 Jahren, an der Europawahl erst ab 18 Jahren beteiligen. „Die Wahlhelfer müssen aufpassen, dass sie die Unterlagen zur Europawahl nicht aus Versehen 16-Jährigen aushändigen“, erklärt Jessica Matz.

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Hier beginnt der Infotext fett danach wieder normal⇥Autor XXX