Polizei in Bad Freienwalde
: Betrunkener mit Softairwaffe wütet in einer Tankstelle

In einer Tankstelle in Bad Freienwalde ist ein alkoholisierter 40-Jähriger völlig ausgerastet. Er beleidigte, drohte mit Straftaten und trug dabei eine Softairwaffe mit sich. Jetzt ermittelt die Polizei.
Von
Felix Krone
Bad Freienwalde
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Seit 1994 besteht diese Esso-Tankstelle in Bad Freienwalde.Überlegungen, den Verkauf von Zweitakt-Gemsich einzustellen, gab es nie, sagt die Inhaberin.

Seit 1994 besteht diese Esso-Tankstelle in Bad Freienwalde.Überlegungen, den Verkauf von Zweitakt-Gemsich einzustellen, gab es nie, sagt die Inhaberin.

Tankstelle in der Schiffmühler Straße in Bad Freienwalde. Hier ist ein betrunkener 40-Jähriger derart ausgerastet, dass jetzt wegen mehrerer Straftatbestände gegen ihn ermittelt wird.

Felix Krone
  • In Bad Freienwalde rastete ein 40-Jähriger in einer Tankstelle in der Schiffmühler Straße aus.
  • Er führte eine Softairpistole, beleidigte und äußerte volksverhetzende Aussagen.
  • Die Polizei stellte ihn nahe der rund um die Uhr geöffneten Tankstelle – 2,05 Promille.
  • Die Waffe lag danach im Regal; Softair gilt als Anscheinswaffe und darf nicht öffentlich geführt werden.
  • Es wird wegen Volksverhetzung, Beleidigung, Störung des Friedens und Waffengesetz-Verstoß ermittelt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In der Nacht von Donnerstag (31. Juli) auf Freitag (1. August) ist nach Angaben der Polizeidirektion Ost ein 40-jähriger Mann im Umfeld einer Freienwalder Tankstelle in der Schiffmühler Straße gegen 23:45 Uhr äußerst unangenehm aufgefallen.

Er hielt eine Softairpistole in der Hand und gab volksverhetzende Äußerungen von sich, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei. Alarmierte Polizisten stellten den bislang noch nie aufgefallenen Deutschen in der Nähe der Tankstelle, die rund um die Uhr geöffnet hat.

Der 40-Jährige hatte zu diesem Zeitpunkt einen Atemalkoholwert von 2,05 Promille aufzuweisen, wie das Pusten in ein entsprechendes Testgerät ergab.

Nach Vorfall in Tankstelle in Bad Freienwalde ermittelt die Polizei

Die Softairwaffe, die der Mann nach seinem Ausbruch in der Tankstelle hinterlassen hatte, fand sich anschließend in einem der Regale im Verkaufsraum an. Der Besitz von Softairwaffen ist Volljährigen zwar gestattet, da sich die Spielzeugwaffen jedoch optisch kaum von ihren scharfen Vorbildern unterscheiden, gelten sie als Anscheinswaffen und dürfen daher nicht in der Öffentlichkeit geführt werden.

Was den Mann neben dem Alkohol dazu gebracht hat, sich derart aufzuführen, wird nun geklärt, heißt es seitens der Polizei.

Gegen den 40-Jährigen, bis dato polizeilich ein unbeschriebenes Blatt, wird inzwischen wegen Volksverhetzung, Beleidigung, Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt, erklärte Polizeisprecher Stefan Möhwald auf Anfrage dieser Zeitung.