Skispringen in Bad Freienwalde
: Nachwuchs springt in Bad Freienwalde um den Nordcup

Die besten Skispringer im Alter von 12 bis 15 Jahren aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Hessen kämpfen am Sonnabend in Bad Freienwalde um den Nord-Cup. Der Wintersportverein 1923 Bad Freienwalde steht in den Startlöchern.
Von
Steffen Göttmann
Bad Freienwalde
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  • Nachwuchs-Skispringer kämpfen am 10. September in Bad Freienwalde um den Nord-Cup.
  • 60 Springer aus fünf Bundesländern treten in Spezialspringen und Nordischer Kombination an.
  • Wettkampf findet auf der 60-Meter-Schanze statt, Kombinierer absolvieren einen Crosslauf.
  • Bad Freienwaldes Talente Max Unglaube, Moritz Terei und Alwine Holz könnten teilnehmen.
  • Trio glänzte zuvor in Berchtesgaden: Plätze 2, 5 und 6 beim Deutschlandpokal.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

  • Erfolgreich: Alvine Holtz vom WSV 1923 Bad Freienwalde springt am 3. September bei einem Wettkampf in Berchtesgaden auf Platz 2.

    Erfolgreich: Alvine Holtz vom WSV 1923 Bad Freienwalde springt am 3. September bei einem Wettkampf in Berchtesgaden auf Platz 2.

    Günter Grützner
  • Skisprung in Bad Freienwalde: Nur auf der 60-Meter-Schanze (r.) wird der Nord-Cup am 10. September ausgetragen.

    Skisprung in Bad Freienwalde: Nur auf der 60-Meter-Schanze (r.) wird der Nord-Cup am 10. September ausgetragen.

    Anett Zimmermann
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Der Wintersportverein WSV 1923 Bad Freienwalde und der Deutsche Skiverband (DSV) richten am 10. September im nördlichsten DSV-Leistungsstützpunkt in Bad Freienwalde ein Turnier für den Nachwuchs im Skispringen aus.

Der Nord-Cup umfasst Spezialspringen und Nördliche Kombination. Spezialspringen heißt ausschließlich Springen. In der sogenannten „Nördlichen Kombination“ müssen die Sportler nach ihrem Sprung die Langlaufski anschnallen und sich auf eine bestimmte Route begeben. Da zu dieser Jahreszeit kaum Schnee zu erwarten ist, begeben sich die Kombinierer in Bad Freienwalde am Sonnabend auf einen Crosslauf in den Bad Freienwalder Stadtforst. Gesprungen wird nur von der 60-Meter-Schanze.

Thüringer Bratwürste für Sportler und Zuschauer

„Wir erwarten rund 60 Nachwuchsspringer, bis jetzt haben sich 54 angemeldet“, sagt WSV-Vorsitzender Dieter Bosse. Sie kommen aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Hessen, weil es ein nationales Turnier ist. In jedem dieser Bundesländer wird einmal im Jahr ein Nord-Cup ausgetragen.

Weil Willingen in Hessen nicht über eine 60-Meter-Schanze verfügt, finden im sächsischen Pöhla je zwei Turniere statt. Und der Austragungsort für Brandenburg ist Bad Freienwalde. In den beiden südlichen Länder Baden-Württemberg und Bayern heißt der gleichwertige Wettkampf „DSV Schülercup“

Unterkünfte für Springer und Betreuer gesichert

Die Vorbereitungen für die Veranstaltung laufen auf Hochtouren. Da die Gäste und ihre Betreuer ein bis zwei Nächte bleiben, musste der WSV Unterkünfte in der ganzen Region reservieren. Für Bosse und seine Mitstreiter ist dies bereits Routine. Am Freitag beginnen die Arbeiten auf der Schanze.

„Wir bauen ein Zelt auf, die Versorgung für Sportler, Betreuer und Zuschauer ist gesichert“, betont der Vorsitzende. Natürlich liegen wieder Thüringer Bratwürste aus Oberhof auf dem Grill. Das Training beginnt am Freitag. Ab 9 Uhr am kommenden Sonnabend (10. September) sei das Gelände im Papengrund für Zuschauer geöffnet. Der Wettkampf beginnt um 10 Uhr.

Vorsitzender hofft auf Teilnahme der Aushängeschilder

Wer von den erfolgreichen Springern aus Bad Freienwalde am Wettbewerb teilnimmt, sei noch nicht klar, sagt Bosse. Auf jeden Fall gehen alle an den Start, die an diesem Wochenende keine höherwertigen Wettkämpfe absolvieren müssen. Sicher dabei sei indes Florian Fechner. Bosse hofft, dass auch Max Unglaube, Moritz Terei und Alwine Holz, die derzeit erfolgreichsten Nachwuchsspringer und Aushängeschilder des WSV, dabei sind.

Drei Bad Freienwalder schlagen sich tapfer bei Wettkampf in Bayern

Das Trio hat sich gerade in Berchtesgaden gut geschlagen, wie WSV-Sprecher Günter Grützner berichtet: „Es kommt nicht oft vor, dass die drei Bad Freienwalder Adler gemeinsam bei Wettkämpfen anzutreffen sind. Der Deutschlandpokal in Berchtesgaden ist solch eine Möglichkeit in der noch jungen Saison 2022/23 gewesen.“

Auf der Kälbersteinschanze mit dem K-Punkt 90 fanden am 3. und 4. September alle drei Wettkämpfe der Spezialspringer und der „Nordisch Kombinierer“ statt. Max Unglaube startete in der Altersklasse (AK) 17 männlich, Alvine Holz in der AK 19 weiblich und Moritz Terei bei den Kombinierern in der AK 16. Während Holz schon im Alpencup ein hervorragendes Ergebnis abgeliefert hatte, war es für die beiden jungen Männer der erste wichtige Wettkampf in der Saison.

Ein zweiter, ein fünfter und ein sechster Platz

Terei musste dabei sowohl am Sonnabend als auch am Sonntag vorlegen, denn die Springen in der Nordischen Kombination waren bereits am frühen Morgen. Für ihn kam am Sonnabend insgesamt dann mit dem Lauf in der Chiemgau-Arena ein sehr guter fünfter Platz heraus, wenn er damit auch nicht zufrieden war.

Unglaube legte mit 96 Metern im Trainingsdurchgang den weitesten Sprung hin, konnte diese Weite aber in den beiden Wertungssprüngen nicht wieder erreichen. Im ersten Durchgang belegte er nach einem Sprung auf 94,5 Meter noch den hoffnungsvollen vierten Platz. Im zweiten Durchgang versagten dann die Nerven. Er landete „nur“ bei 87,0 Metern, was ihm insgesamt den sechsten Rang einbrachte. Damit war er sehr unzufrieden und schwor für den 4. September Revanche. Mit einem fünften Platz ist ihm das auch gelungen.

Holz schaffte im Trainingssprung ebenfalls mit 91 Metern die Bestweite. Im Wettkampf kam sie dann auf 78 und 82 Meter und belegte damit den hervorragenden zweiten Platz. Diesen konnte sie am Sonntag dann auch erfolgreich verteidigen.