Einschränkungen in Oder-Spree
: Friseure dürfen in Beeskow keine Hausbesuche machen

Bei Verstößen drohen hohe Bußgelder.
Von
Olaf Gardt
Beeskow
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Nicht nur die Läden sind geschlossen, auch Hausbesuche von Frisören sind im Landkreis Oder-Spree untersagt. Bei Zuwiderhandlung droht ein Bußgeld.

Britta Pedersen/dpa

Einige Salons weisen auf Social-Media-Kanälen darauf hin, dass dies nicht gestattet ist. „Nein, wir bieten keinen Homeservice an“, heißt es beispielsweise bei Wehner Friseur Kosmetik aus Storkow. Man vermisse die Arbeit und die Kunden, werde sich aber nicht strafbar machen. Die Kunden sollten von entsprechenden Nachfragen absehen.

Genauso deutlich sagt das auch der Beeskower Friseur Wilk Müller. Die Schließung erfolge schließlich, um die sozialen Kontakte zu vermeiden und so die Ansteckungsgefahr zu vermindern. Müller berichtet, dass die Schließung der Salons sein Team und alle anderen Friseure hart treffe. Für die Mitarbeiter habe er Kurzarbeit angemeldet. Er befürchtet, dass er die Rücklagen für seine Altersversorgung angreifen muss, wenn die jetzige Situation andauere. Dennoch sei illegale Arbeit durch Hausbesuche keine Option. Wer seinen Friseur oder auch andere Dienstleister und Händler aktuell unterstützen möchte, kann gucken, ob dieser vielleicht online oder telefonisch Gutscheine verkauft, die man später einlöst, die dem Unternehmen aber aktuell helfen, die eigenen Zahlungsverpflichtungen einzuhalten.

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