Feuerwehr in Friedland
: Ringen um neue Ausrüstung – hitzige Debatte wird erwartet

Der Zustand der Feuerwehr in Friedland ist nicht zufriedenstellend. Wie es weitergehen soll, soll in einer Sitzung im Rathaus geklärt werden. Warum eine kontroverse Diskussion erwartet wird.
Von
Ralf Loock
Friedland
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Stets einsatzbereit: Über den Zustand der Feuerwehr in Friedland wird am Donnerstag (31.08.) im Rathaus beraten (Symbolbild).

Philipp von Ditfurth

Mit der Lage der Freiwilligen Feuerwehren in der Stadt Friedland wollen sich die Ausschüsse für Bau- und Finanzen sowie für Recht und Ordnung in ihrer gemeinsamen, großen Sitzung am Donnerstag, 31. August, um 18 Uhr im Rathaus Friedland beschäftigen. Auf der Tagesordnung steht die Beratung zum neuen „Gefahrenabwehrbedarfsplan“ der Stadt.

Nach Einschätzung mehrerer Ausschussmitglieder wird dies eines der großen Themen an diesem Abend sein, allgemein wird dazu eine höchst kontroverse Debatte erwartet. Denn um den Anforderungen des neuen Gefahrenabwehrbedarfsplans gerecht zu werden, sind erhebliche Anstrengungen und Steigerungen nötig. Dabei befinden sich etliche der Ortswehren schon jetzt in einem nur mäßig guten Zustand – viel zu wenig Freiwillige, zu altes Gerät und kaum noch fahrtüchtige Wagen.

Debatte im Frühjahr in Friedland um die Anschaffung von zwei neuen Fahrzeugen

Und es scheitert immer wieder am Geld. So gab es im Frühjahr eine lange Debatte zur Anschaffung von zwei neuen Fahrzeugen für die Friedländer Feuerwehr. Der Landkreis Oder-Spree hätte 50 Prozent der Anschaffungskosten übernommen, die Stadt Friedland hätte die anderen 50 Prozent tragen müssen. Doch die Stadt Friedland schlug dieses Angebot aus, aus Kostengründen verzichtete man auf die Anschaffung dieser beiden Fahrzeuge.

Beratung zur Einbindung der Ortsteile in Friedland

Eine der Fragen wird sein, wie man alle 16 Ortsteile in den neuen Gefahrenabwehrbedarfsplan einbinden könne. Die Fahrstrecken bedeuten ja auch immer Zeit. Natürlich könne man alle Ortsfeuerwehren mit neuem Gerät und neuen Fahrzeugen ausstatten, doch diese Variante ist nicht zu finanzieren. Also wird man lange diskutieren und nach einem tragfähigen Kompromiss suchen. „Die Einsatzstärke in einigen Ortsfeuerwehren ist schon jetzt ein Problem“, erläuterte dazu der Stadtverordnete Andreas Gliese, der Mitglied im Ausschuss für Recht und Ordnung ist.