Pilze in Brandenburg: Wo man in Oder-Spree und anderswo Pfifferlinge sammeln kann

Frische Pfifferlinge aus Oder-Spree: Besser ist es, wenn man seine Pilze schon im Wald zumindest vorputzt. Bei dem unverhofften Fund bei Beeskow war leider kein Messer zur Hand. Auch in anderen Teilen Brandenburgs lässt es sich schon sammeln.
Olaf Gardt- Regen lässt in Ostbrandenburg erste Speisepilze wachsen – vorrangig Pfifferlinge.
- Rund um Beeskow gab es kräftige Schauer, daher starten Funde im Zentrum von Oder-Spree.
- Erste Meldungen kommen auch aus Spree-Neiße und Dahme-Spreewald.
- Massenfunde sind vorerst nicht zu erwarten, eine Hitzewelle bremst das Wachstum.
- Beste Chancen bieten Laubwälder; möglich sind Pfifferlinge, Sommersteinpilze und Röhrlinge.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Entscheidend ist die Feuchtigkeit. Und weil es in den vergangenen zwei Wochen auch rund um Beeskow etliche kräftige Regenschauer gab, wachsen jetzt im Zentrum des Oder-Spree-Kreises, rund um die Kreisstadt, die ersten Speisepilze, vorrangig Pfifferlinge.
Gemeinhin gilt, dass die Fruchtkörper extreme Sommerhitze scheuen. Das hängt aber überwiegend mit der mit der Hitze verbundenen Trockenheit zusammen. Die gab es in weiten Teilen von Ostbrandenburg schon im Mai und auch über den Juni.
Deshalb gab es nur von ganz wenigen feuchten Stellen, beispielsweise aus der Nähe von Rautenkranz, Fundmeldungen in den einschlägigen Pilz-Facebookgruppen. Lohnender war die Pilzsuche da schon im Norden von Brandenburg, wo es deutlich mehr geregnet hatte.
Inzwischen ändert sich die Situation aber, immer mehr Pilzsammler werden auch in anderen Gebieten fündig. Die ersten Meldungen gibt es aus Spree-Neiße und Dahme-Spreewald. Dass im Landkreis Oder-Spree Pfifferlinge wachsen, hat die Redaktion selbst erfolgreich getestet.
Massenfunde an Speisepilzen sind in den nächsten Tagen allerdings nicht zu erwarten. Vor allem die nächste Hitzewelle dürfte das Pilzwachstum erst einmal wieder bremsen. Bringt die Hitze aber auch Gewitterregen, kann man sich im Jahr 2026 vielleicht darauf freuen, dass sich die Hauptsaison der Speisepilze, die gemeinhin im September und Oktober erwartet wird, um einige Wochen nach vorn verschiebt.
Wer schon jetzt sein Glück versuchen möchte, hat in Laubwäldern, die die Feuchtigkeit besser halten als reine Kiefernforste, sicher die besseren Chancen. Neben den Pfifferlingen könnten dann auch Sommersteinpilze und ein paar andere Röhrlingsarten zur Ausbeute gehören.

