Polizeieinsatz in Storkow
: Polizei sucht mit Helikopter nach bewaffneten Männern

Hubschrauber am Himmel, Suchtrupps am Boden, aufgeregte Anwohner in den sozialen Netzwerken: Ein Polizeieinsatz in Storkow hat am Dienstag für Unruhe gesorgt.
Von
Fabian Sauer
Storkow
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Ein Polizeihubschrauber fliegt am Himmel am 11.05.2017 über der Autobahn A12 nahe Briesen (Brandenburg). Die Polizei hat bei einer Großkontrolle entlang der A12 von Berlin in Richtung Frankfurt (Oder) einen Hubschrauber eingesetzt, um von oben vor allem die Sicherheitsabstände von Lastwagen überprüft. Die Polizei zählte 2016 insgesamt 2502 Zusammenstöße auf Brandenburgs Autobahnen bei Lkw. Das sei ein Fünftel mehr als noch 2015. Hauptunfallursache: nicht eingehaltener Sicherheitsabstand. An der Großkontrolle beteiligten sich neben der Landespolizei auch die Bundespolizei, die polnische Polizei, der Zoll und das Bundesamt für Güterverkehr. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Polizeihubschrauber am Himmel: Mit Unterstützung eines Helikopters waren Beamte am Dienstagnachmittag (20. Oktober 2026) in Storkow rund um die Beeskower Chaussee im Einsatz. Ein Zeuge hatte zuvor zwei Männer gemeldet, die augenscheinlich Langwaffen bei sich trugen. (Symbolbild)

dpa-Zentralbild
  • Polizei suchte in Storkow nach zwei Männern mit Langwaffen – Einsatz mit Hubschrauber.
  • Ein Zeuge meldete die Männer im Wald an der Beeskower Chaussee am Dienstagnachmittag.
  • Suchtrupps durchkämmten das Gebiet, auch der Truppenübungsplatz wurde einbezogen.
  • Feldjäger und eine Feuerwehr-Drohne waren beteiligt, der Hubschrauber kreiste gegen 18 Uhr.
  • Die Suche blieb ohne Ergebnis. Unklar ist, wer die Männer waren und welche Waffen sie trugen.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

In den sozialen Netzwerken sorgt ein Polizeieinsatz am Dienstagnachmittag (20. Oktober 2026) in Storkow für Aufregung und viele Fragezeichen. Anwohner berichten in einer Facebook-Gruppe, dass rund um den Küchensee nach zwei bewaffneten Personen gesucht worden sei. Feldjäger und eine Drohne der Feuerwehr Wendisch-Rietz werden in den Schilderungen erwähnt.

Mehrere Facebook-Nutzer gaben an, dass dabei auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz gekommen sei. Dieser soll gegen 18 Uhr über dem Gebiet gekreist sein. Auch die Sorge, den Bewaffneten zufällig in die Arme zu laufen, trieb einige der Kommentatoren um.

Eine offizielle Bestätigung für die in sozialen Netzwerken beschriebenen Abläufe lag zunächst nicht vor. Auf Nachfrage bestätigte die Polizeidirektion Ost den Sachverhalt aber.

Demnach spielte sich das Geschehen im Bereich der Beeskower Chaussee ab. Nach Angaben der Polizeidirektion war ein Zeuge dort in einem Waldgebiet auf zwei Männer aufmerksam geworden, die mit Langwaffen unterwegs waren. Die Polizei leitete daraufhin einen Einsatz ein und nahm die Suche nach den beiden Personen auf. Dabei kam auch der von den Storkowern beobachtete Polizeihubschrauber zum Einsatz. Allerdings blieb die aufwendige Suche ergebnislos. „Trotz Einsatz eines Polizeihubschraubers konnte man der Personen aber nicht habhaft werden“, teilt Polizeisprecher Stefan Möhwald am Mittwoch mit.

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In die Suchmaßnahmen wurde laut Polizei auch der Truppenübungsplatz der Kurmark-Kaserne einbezogen. Aus diesem Grund seien zudem Feldjäger mitsamt ihrer Technik beteiligt gewesen. Damit bestätigte die Polizeidirektion die Beobachtungen und Berichte von Anwohnern, die sich am Dienstag über den Trubel in Storkow gewundert hatten.

Offen blieb zunächst, wer die beiden Personen waren und, ob es sich bei den Waffen um scharfe Schusswaffen, Anscheinswaffen oder andere Gegenstände handelte. Die Kriminalpolizei ermittelt nun, was hinter dem Vorfall steckt.