Polizeieinsatz in Storkow: Bewaffnete Männer gesichtet – Bundeswehr äußert sich zur Personensuche in Storkow

Ein Schild weist auf einen militärischen Sicherheitsbereich hin: Nach dem Einsatz wegen zweier mutmaßlich bewaffneter Männer in Storkow prüften Feldjäger auch das Gelände der Kurmark-Kaserne. (Symbolbild).
Heiko Rebsch/dpa- Suche in Storkow nach zwei mutmaßlich bewaffneten Männern – Einsatz blieb ohne Ergebnis.
- Feldjäger prüften den Truppenübungsplatz bei der Kurmark-Kaserne, fanden aber niemanden.
- Die Bundeswehr sah keine konkrete Gefahr auf dem Kasernengelände und gab Entwarnung.
- Ein Zeuge meldete zwei Männer mit Langwaffen nahe Beeskower Chaussee, Polizei nutzte Hubschrauber.
- Laut Bundeswehr besteht kein Zusammenhang mit der Festnahme eines mutmaßlichen Spions im Landkreis Oder-Spree.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Nach dem Polizeieinsatz in Storkow mit Hubschrauber und Suchtrupps gibt es neue Details aus der Kurmark-Kaserne. Die Bundeswehr bestätigte nun, dass Feldjäger am Dienstag im Zusammenhang mit der Suche nach zwei mutmaßlich bewaffneten Männern im Bereich des Truppenübungsplatzes unterwegs waren. Hinweise auf eine konkrete Gefahr auf dem Kasernengelände ergaben sich nach Angaben der Bundeswehr jedoch nicht.
„Wir können den Einsatz von Feldjägern auf unserem Gelände bestätigen“, erklärte Oberfeldwebel Lilli aus der Pressestelle der Kurmark-Kaserne in Storkow. Allerdings sei der Einsatz „doch recht harmlos“ verlaufen. Die Polizei habe darauf hingewiesen, dass einer der gesuchten Männer in Richtung Truppenübungsplatz gegangen sein soll. Daraufhin hätten die Feldjäger dort nach dem Rechten gesehen. Unbekannte Personen seien auf dem Kasernengelände aber nicht angetroffen worden. Die Feldjäger konnten damit Entwarnung geben.
Ein Zeuge hatte der Polizei am Dienstag aus einem Waldgebiet im Bereich der Beeskower Chaussee zwei Männer gemeldet, die augenscheinlichen mit Langwaffen unterwegs waren. Daraufhin wurde ein größerer Sucheinsatz eingeleitet, an dem auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war. Die Suche blieb jedoch ohne Ergebnis. Unklar ist weiter, wer die Männer waren und ob es sich bei den beobachteten Gegenständen tatsächlich um scharfe Schusswaffen handelte.
Einen Zusammenhang zwischen diesem Vorfall und der am Donnerstag bekannt gewordenen Festnahme eines mutmaßlichen russischen Spions im Landkreis Oder-Spree gibt es nach Angaben der Bundeswehr nicht. Auch darüber gibt es angesichts der Nähe zu militärischen Anlagen in den sozialen Netzwerken Spekulationen.
