Tierheim Märkisch Buchholz: Hund Loki – Englische Bulldogge mit nettem Dickschädel

Im Tierheim Märkisch Buchholz fand die Englische Bulldogge Loki nach Vernachlässigung einen warmen Platz zum Schlafen und Menschen, die sich um ihn kümmern.
Jens Olbrich- Hund Loki, eine Englische Bulldogge, wurde vom Veterinäramt wegen Vernachlässigung sichergestellt.
- Loki lebt seit Januar im Tierheim Märkisch Buchholz und steht seit Februar zur Vermittlung.
- Er ist freundlich, aber stur, liebt Menschen und Spaziergänge, verträgt sich mit anderen Hunden.
- Wegen seiner kurzen Nase kann er bei Hitze schnell kurzatmig werden.
- Interessenten können sich im Tierheim Märkisch Buchholz melden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Jetzt kommt der Loki“, beginnt Tierpflegerin Manuela Budich und fügt schmunzelnd hinzu: „Oder wie bei uns auch genannt – Loki-Floki.“ Die Englische Bulldogge sei seit Januar dieses Jahres im Tierheim. Der Hund wurde vom Veterinäramt in Lübben sichergestellt. Genaueres wüsste sie nicht, gesteht die Tierpflegerin.
Da das Tierheim Märkisch Buchholz im Auftrag der Behörden arbeiten würde, hätte sie nur erfahren, dass Loki wohl bei seinen Besitzern etwas zu kurz gekommen sei. Seit Anfang Februar steht Loki zur Vermittlung.
„Ich habe es vernommen, ich komme bei Bedarf darauf zurück“
Loki ist ein typischer „Bulli“ mit einem kleinen Dickschädel, sagt die Tierpflegerin. Mit dem Grundgehorsam ist das noch so eine Sache. „Ich habe es vernommen, ich komme bei Bedarf darauf zurück“, umschreibt sie Lokis Art und Weise, mit Kommandos umzugehen. Er versuche gerne, seinen Willen durchzudringen. Dabei werde er nicht böse oder irgendwie aggressiv. „Aber er weiß schon, was er will.“
Hund Loki mag Menschen, kann aber auch stur sein
Auf jeden Fall mag er gerne beim Menschen sein, erzählt Manuela Budich. Und genau das zeige er auch. Zuweilen auch dadurch, dass er nachgeben würde. Abgesehen davon, wenn es ihm im Auslauf zu kalt sei, wie bei dem Wetter in den vergangenen Tagen. Dann möchte wieder rein. Sein Dickkopf ist klar erkennbar. Selbst Mittel, ihn zu locken, scheitern.
Loki ist keinesfalls ein Stubenhocker. In seinem Zimmer wolle er auch nicht bleiben. Das sei ihm dann zu langweilig. Trotz seines Alters von acht Jahren sei Loki noch sehr fit, sehr mobil. An der Leine laufe die kleine Bulldogge mit der auffälligen Zahnfehlstellung zügig. Nicht, dass er dabei so sehr ziehen würde, dass es unangenehm werde. Das schaffe er aber schon rein größentechnisch nicht. Ziehen würde er höchstens aus Übermut darüber, dass es hinausgeht.

Tierpflegerin Manuela Budich zeigt, wie unkompliziert sich „Loki-Floki“ an der Leine führen lässt. Die kleine Englische Bulldogge zeigt selten, wie stur sie sein kann.
Jens Olbrich„Aber das ist logisch, da ziehen dann alle“, berichtet Manuela Budich. Solange es kühl sei, wäre das auch alles kein Problem. Im Sommer jedoch, wenn es wärmer werde, müsse man aufpassen. Aufgrund der Qualzucht, der Anatomie mit kurzer Nase und Unterbiss, käme es dann schnell zur Kurzatmigkeit.
Typisch Bulli, aber ohne Aggressivität – eher unkompliziert
Der Spaziergang wäre auch bei der Begegnung mit Artgenossen unkompliziert. „Anderen Hunden geht er aus dem Weg, er ist nicht aggressiv“, berichtet Manuela Budich von ihren Erfahrungen mit „Loki-Floki“. Wenn er andere Hunde sehe, schaue er natürlich, freue sich, mache dann aber „wieder sein Ding“. „Da ist er in der Hinsicht auch unkompliziert“, bescheinigt die Tierpflegerin ihrem Pflegling.
Spendenkonto Tierheim Märkisch Buchholz
IBAN: DE81 1009 0000 7213 9490 09
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Interessenten an Loki oder einem anderen Tier finden die bedürftigen Fellnasen im Tierheim Märkisch Buchholz
● Am Tierheim 1, 15757 Halbe, Tel. 033765 80689, E-Mail: tierheim@tierschutzverein-kw.de
Solange es jedoch kühl sei, würde Loki sogar sehr gerne spielen. Mit dem Ball am liebsten. Man müsse nur die Größe des Balles beachten. Wenn die zu groß sei, hätte der kleine „Bulli“ leichte Probleme, den Ball ins Maul zu kriegen. „Aber so einen kleineren, handlicheren Ball oder so einen weicheren, den findet er schon ganz toll“, meint die Tierpflegerin. Relativ bissfest sollte er natürlich auch sein, ein kleiner Stoffball würde nicht lange halten.
Protestbellen aus nur aus Unmut, wenn Loki „ignoriert“ wird
Auch hinsichtlich des Bellens halte sich Loki zurück. Er würde schon bellen, wenn er mitbekäme, dass vor seinem Zwinger jemand stehen würde. Dann jedoch eher aus dem Grund, weil dieser jemand sich nicht mit ihm beschäftigen würde. „Man merkt's richtig, das ist so ein Protestbellen“, beschreibt Manuela Budich Lokis Unmutsäußerungen für diese Fälle.
Er belle eben, ohne Aggressivität, ohne Schaum vor dem Maul, nach dem Motto: „Nimm mich mit, ich will hier nicht alleine sein.“
Loki, der im Übrigen seinen Namen vom Vorbesitzer beibehalten durfte und darauf auch hört, „war relativ dünn, als er bei uns ankam“, erzählt Manuela Budich weiter. Jetzt hätte er schon etwas zugenommen, sei bullitypisch wieder gut beisammen.
Hypoallergenes-Futter bekäme er, weil man im Tierheim Märkisch Buchholz Rötungen zwischen den Pfoten und ums Maul herum festgestellt hatte. Man müsse jedoch nicht bei diesem Futter bleiben, auch Barf-Futter oder eine Futter-Ausschluss-Diät seien möglich.



