Bahn-Streik am Dienstag: So fahren S2 und RE3 zwischen Bernau, Eberswalde und Berlin

Die Deutsche Bahn wird am Dienstag, 12. März, wieder bestreikt. Zwischen Bernau, Eberswalde und Berlin fahren aber dennoch ab und zu Züge.
Sven Hoppe/dpaEs wird nicht einfacher für Pendler. Erneut treten Lokführer der Deutschen Bahn in den Streik. Betroffen sind auch die Regional-Expresslinie RE3 zwischen Bernau, Berlin und Eberswalde sowie die S-Bahn-Linie S2 von und nach Bernau bei Berlin. Komplett eingestellt wird der Bahnverkehr aber nicht.
Ab 2 Uhr in der Nacht zu Dienstag soll ein Großteil der Züge für 24 Stunden stehen bleiben. Die von den Streiks betroffene Deutsche Bahn und die Berliner S-Bahn haben wieder einen Notfahrplan gestrickt.
S2 fährt einmal pro Stunde von Bernau nach Berlin
Zumindest Pendler der S-Bahn-Linie S2 sollen noch regelmäßig, wenn auch nicht allzu oft, zwischen Bernau und Berlin befördert werden. Die S2 wird laut Notfahrplan einmal pro Stunde nach Bernau und von dort wieder zurück nach Berlin fahren. In der elektronischen Fahrplanauskunft (Stand Montag, 16 Uhr) werden Abfahrtszeiten in Bernau ab 4.03 Uhr jeweils drei Minuten nach der vollen Stunden angegeben – allerdings fehlt die Verbindung um 7.03 Uhr, also eine der wichtigsten Anschlüsse im morgendlichen Berufsverkehr.
Pendler sollten deshalb vor Fahrantritt in den Fahrplan-Apps (BVG, Bahn, VBB) nachschauen, welcher Zug wann tatsächlich fährt. Das gilt insbesondere für Pendler, die den RE3 zwischen Bernau, Berlin und Eberswalde nutzen. Die Bahn kündigte am Montag zwar an, einige Züge auf der Linie fahren zu lassen – nur wann, war am Montagnachmittag noch nicht erkennbar.
RB24 fällt zwischen Bernau und Eberswalde aus
Für die Regionalbahn RB24 (Eberswalde-Bernau) wurden keine Verbindungen gemeldet. Sie fällt damit wohl aus.
Die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB), die mehrere Strecken im Barnimer betreibt, wird zwar nicht bestreikt. Das private Eisenbahnunternehmen teilte Montag aber mit, dass Einschränkungen dennoch nicht ausgeschlossen seien.


