Essen in Brandenburg
: So schmecken Burger richtig herbstlich

Burger können mehr als Fleisch im Brötchen. Im Foodie-Podcast geben Burger-Experten aus Wandlitz und Fürstenwalde Tipps für Aromen von Herbst und Winter.
Von
Sandra Ketterer,
Elisabeth Voigt
Wandlitz/ Fürstenwalde
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Stefan Ziehm alias Hanny hält einen Burger mit Ziegenkäse und Walnüssen in Hanny's Restaurant in Fürstenwalde in die Kamera am 07.20.2026.

In Hanny's Restaurant in Fürstenwalde stehen zahlreiche Burger auf der Karte. Vor allem kurz vor Weihnachten.

Sandra Ketterer
  • Burger-Experten aus Wandlitz und Fürstenwalde geben herbstliche und winterliche Tipps.
  • Philipp Jaeckel empfiehlt Buns mit Kürbis, dazu Pulled Beef oder Wild und beerige Soßen.
  • Pilzvarianten eignen sich vegetarisch: Krause Glucke oder Steinpilze mit Apfel-Zwiebel-Chutney.
  • Idee für Advent: Burger mit Flammlachs und Zitronen-Joghurt-Dressing – wenig Belag genügt.
  • Stefan Ziehm plant „Pulled Duck“ vor Weihnachten, mit Cranberries, Gewürzen, Camembert und kräftigem Salat.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Burger mit Rindfleischpatty, Bacon und Käse? Geht immer, aber da geht noch mehr. Das beliebte Fast Food wird inzwischen weit vielfältiger. „Wir können alles in ein Brötchen packen“, sagt Philipp Jaeckel aus Wandlitz, der auf Instagram unter „Wandlitz BBQ“ viele Rezepte vom Grill postet, darunter immer wieder auch Burger.

Im Podcast „Brandenburg, lass uns über Essen reden“ gibt Jaeckel Tipps für Burger, die im Herbst und Winter besonders gut schmecken. Der Podcast von Märkischer Oderzeitung und Lausitzer Rundschau erscheint alle zwei Wochen auf allen beliebten Podcast-Plattformen.

„Im Herbst bin ich bei den Aromen von Kürbis, Apfel, Birne und Pilzen“, sagt der Barbecue-Fan. Lust, zu backen? „Ich würde ein Bun aus einem Standardbrioche-Teig mit viel Kürbis machen.“ Dazu Pulled Beef, also langsam gegartes und dann gezupftes Rindfleisch. „Wildfleisch geht auch, aber das muss man mögen.“ Dazu brauche es eine Soße, die zu den schon starken Aromen passe. Beeren wie Himbeeren oder Brombeeren würden gut passen.

Tipp aus Wandlitz: Krause Glucke auf dem Burger

„Im Herbst kannst du natürlich auf die Schiene Pilz gehen“, gibt Jaeckel den nächsten Tipp. „Das geht gerne auch für die vegetarische und vegane Fraktion.“ Seien es in Streifen geschnittene und gegrillte Pilze oder Pulled Pilze, also in Fasern gezupft und mit der gleichen Gewürzmischung wie ein Pulled Beef gemischt. „Eine Krause Glucke hat so viel Eigengeschmack und kommt einer Fleischkonsistenz so nahe, die würde ich ohne Fleisch auf ein Bun legen.“ Auch Steinpilze eigneten sich hervorragend.

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Dazu passt eine Soße oder ein Chutney aus Äpfeln und Zwiebeln. „Man kann zum Beispiel die Zwiebeln schmoren und die Äpfel dazureiben“, erklärt Jaeckel. Birnen gäben auch einen wunderbaren Geschmack ab. „Ich arbeite an einem Salat aus Birnen und Gorgonzola, den ich auf ein Rindfleischpatty legen will.“

Tipp aus Fürstenwalde: Pulled Duck auf dem Burger

Mit Blick auf die nahende Adventszeit denkt der Grill-Fan an eine Variante von Flammlachsbrötchen, die auf vielen Weihnachtsmärkten verkauft werden. „Ein Burger aus Flammlachs, dazu darf es eine leichte Soße geben, etwa ein Zitronen-Joghurt-Dressing.“ Viel mehr müsse nicht ins Brötchen, außer vielleicht noch einem Salatblatt. „Da ist weniger mehr.“

Das Fleisch bringt Rinderzüchter Christoph Lehmann (links) von „Bergsdorfer Wiesenrind“ in Zehdenick vorbei. Philipp Jaeckel (rechts) legt es auf den Grill.

Philipp Jaeckel (rechts) im Sommer vor dem Grill, mit Fleisch vom Züchter aus Bergsdorf.

Elisabeth Voigt

Stefan Ziehm alias „Hanny“ von Hanny's Restaurant in Fürstenwalde hat ungefähr 13 Burger auf seiner Karte. Über das Jahr kommen Specials hinzu, die zur Saison oder einem Event passen. Er plant für die Zeit vor Weihnachten auf jeden Fall eine Art Festtagsbraten im Brötchen. „Pulled Duck“, also Ente, die so gegart wird, dass ihr Fleisch vom Knochen gezupft werden kann.

„Darauf kommen dann Cranberries oder weihnachtliche Gewürze“, erklärt Ziehm. Ergänzt werde das Fleisch durch Camembert und Salatsorten, die mehr Geschmack haben als Eisbergsalat. „Pulled Duck ist also wirklich, als wenn die Leute im August in den Supermarkt gehen und sich Dominosteine holen, also sich schon mal auf die Zunge das Weihnachtsfeeling raufholen.“