Angriff in Bernau
: Frau beißt Kontrolleur im Bus 868, flieht und wird gefasst

Ein Vorfall in Bernau sorgt für Aufsehen: Eine Frau beißt einen Kontrolleur und flüchtet. Doch die Polizei kann sie wenig später stellen.
Von
Dirk Schaal
Bernau bei Berlin
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Illustration - Polizei: ARCHIV - 06.08.2015, Schleswig-Holstein, Flensburg: Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße. (zu dpa: «Kind von Bus angefahren und lebensgefährlich verletzt») Foto: Carsten Rehder/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Eine Frau wollte sich durch einen Biß der Fahrkartenkontrolle im Bus 868 in Bernau entziehen. Die Polizei konnte die Frau später stellen. (Symbolfoto)

Carsten Rehder/dpa
  • Frau beißt Buskontrolleur in Bernau und flieht – Vorfall ereignete sich in Linie 868.
  • 24-Jährige reagierte aggressiv, biss den Kontrolleur und verletzte ihn am Arm.
  • Polizei stellte die Frau wenig später dank genauer Personenbeschreibung.
  • Bei Festnahme leistete sie erheblichen Widerstand und schlug um sich.
  • Die Frau wurde in eine Klinik gebracht und erhält medizinische Betreuung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In Bernau bei Berlin kam es am Montag gegen 13 Uhr in der Buslinie 868 nahe der Haltestelle Stadtpark zu einem Angriff auf einen Kontrolleur. Eine 24-jährige Frau wurde von einem Mitarbeiter der Barnimer Busgesellschaft aufgefordert, ihr Ticket vorzuzeigen. Die Frau reagierte sofort aggressiv und versuchte an der Haltestelle zu entkommen.

Als der 30-jährige Kontrolleur sie daran hindern wollte, biss die mutmaßliche Schwarzfahrerin ihm in den Arm und verletzte ihn. Anschließend flüchtete sie. Dank einer genauen Personenbeschreibung konnten Polizisten die Frau wenig später stellen.

Die junge Frau leistet Widerstand gegen Kontrolleur

Die 24-Jährige befand sich laut Polizei in einer psychischen Ausnahmesituation und leistete auch bei der Festnahme erheblichen Widerstand.

Sie schlug und trat um sich, sodass sie sich nun nicht nur wegen Erschleichens von Leistungen, sondern auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten muss. Die Frau wurde in eine Klinik gebracht und erhält dort ärztliche Hilfe.