Leichtathletik: Die reizvolle Landschaft lockt

Los gehts: Die Läufer machen sich bei der 77. Auflage des Liepnitzseeslaufes im Vorjahr auf den Weg. Frank Göritz (rechts) gibt den Startschuss.
Julian StegemannDer Startschuss zu einem der landschaftlich reizvollsten Läufe der Region fällt am Sonntagvormittag, der 78. Auflage des Liepnitzseelaufes. Dann werden die bislang 376 vorangemeldeten Teilnehmer auf fünf Lauf– und eine Walking/Nordic Walking–Strecke geschickt.
77 Mal fand dieser Lauf bereits statt. „Das ist ein Zeugnis für die reizvolle Landschaft entlang der anspruchsvollen Strecke, die von den Läufern sehr gut angenommen wird“, erklärte Frank Göritz von den Bernauer Lauffreunden.
Einige Neuerungen gibt es in diesem Jahr. So hat sich die Streckeführung bei den Kinderläufen geändert. Die kürzeste Strecke findet komplett auf dem Campingplatz statt und misst 1250 Meter. Die ehemals 2–km–Distanz führt nun am Ende über die 8–km–Strecke, ist 2500 Meter lang und mit einem anstrengendem Anstieg versehen.
Neu ist auch die Distanz des zweitlängsten Laufs, der nun über 15 Kilometer führt. „Wir wollten da ein Mittel zwischen den acht Kilometern und dem Halbmarathon finden“, sagte Frank Göritz dazu.
Trotz des Berliner Halbmarathons zur selben Zeit rechnet Göritz mit etwa 600 Startern. Eine Nachmeldung ist vor Ort möglich bis 30 Minuten vor dem jeweiligen Start. Die Gesamtsieger aller Laufstrecken bekommen bei der Siegerehrung Pokale, die Gewinner in den Altersklassen Urkunden. Zusätzlich erhalten die bestplatzierten Teilnehmer wichtige Punkte für die Wertung des diesjährigen Barnimer Sparkassen–Lauf–Cups.
