Spende in Bernau: Lucy (14) hat einen Gehirntumor, wie man ihr helfen kann

Lucy, 14 Jahre alt, aus Bernau ereilte eine niederschmetternde Diagnose. Sie hat einen Gehirntumor.
Andrea Fischer- 14-jährige Lucy aus Bernau hat ein inoperables Gliom am Gehirnstamm – Chemo und Bestrahlung folgen.
- Nach Biopsie: verschwommenes Sehen links und stark eingeschränkte rechte Körperhälfte.
- Familie sucht in Bernau dringend barrierefreien Wohnraum und braucht finanzielle Hilfe.
- Gofundme-Spendenaufruf gestartet, etwa 9000 Euro gesammelt, weitere Unterstützung erbeten.
- Wünsche von Lucy: Disneyland in Paris besuchen und eine Wrestling-Show mit CM Punk erleben.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es begann relativ harmlos: Im Laufe der Sommerferien klagte die 14-jährige Lucy aus Bernau regelmäßig über Kopfschmerzen. Normalerweise kein Grund zur Beunruhigung. Doch die Schmerzen wollten einfach nicht verschwinden, traten über mehrere Wochen immer wieder auf.
„Sie hat sich auch noch durch die erste Schulwoche nach den Ferien gequält“, berichtet ihr Stiefvater Matthias Vetter. Danach habe man aber die Reißleine gezogen. „Wir sind dann mit ihr ins Krankenhaus gefahren“, so Vetter weiter. Dort traf die Familie der Schock.
„Im Laufe einer Woche wurden mehrere Untersuchungen bei Lucy durchgeführt“, berichtet ihr Stiefvater. Im Helios Klinikum Berlin-Buch wurden sie dann über die Ergebnisse informiert. Ursächlich für die Kopfschmerzen der 14-Jährigen ist demnach ein Gliom. Ein Gehirntumor, der bei dem Mädchen direkt am Gehirnstamm sitzt. Er ist bösartig und inoperabel, weil bei einer OP „zu viel kaputt gehen würde“, sagt Vetter.
Die Nachricht war und ist für die Familie niederschmetternd. „Wobei Lucy damit noch am besten umgeht“, sagt Vetter. Sie habe dem Tumor sogar einen Namen gegeben: Peter. Für die 14‑Jährige stünden jetzt zunächst eine Chemotherapie und Bestrahlung an. „Wir hoffen natürlich, dass sie gut darauf anspricht. Alles Weitere wird man dann sehen.“
Harte Zeiten für Familie aus Bernau
Womit die Familie jetzt schon umgehen muss, ist Lucys eingeschränkte Mobilität. Eine Folge der Untersuchungen im Krankenhaus. Um den Tumor bestimmen und einen Behandlungsplan aufstellen zu können, musste eine Biopsie, also eine Probenentnahme, durchgeführt werden.
Der Weg dahin führte jedoch durch die linke Gehirnhälfte, was nicht ohne vorübergehende Folgen blieb. „Auf dem linken Auge sieht sie nur noch verschwommen und ihre rechte Körperhälfte kann sie nur noch höchst eingeschränkt nutzen“, so Vetter. Laut der Ärzte soll sich das aber mit der Zeit wieder ändern.
Auf jeden Fall kommen harte Zeiten auf die Familie zu. Das sieht auch Matthias Vetter so, der Lucy als fröhliches und lebenslustiges Mädchen beschreibt. „Wir sind etwa dringend auf der Suche nach behindertengerechtem Wohnraum in Bernau.
Wir benötigen ein barrierefreies Zuhause.“ Außerdem wolle man der 14-Jährigen eine unbeschwerte Zeit ermöglichen. Mit ihrer Familie, ohne Schmerzen und mit viel Lachen. „Wir tun alles, was möglich ist“, sagt ihr Stiefvater.

Im Kranknhaus musste sich die 14-jährige Lucy vielen Untersuchungen unterziehen. Nach einer Biopsie kann sie ihre rechte Körperhälfte kaum noch nutzen.
Andrea FischerGanz ohne Hilfe werde man aber wahrscheinlich nicht zurechtkommen. „Die zusätzlich anfallenden Kosten können wir nicht aus eigener Kraft stemmen“, sagt Lucys Mutter Andrea Fischer. Sie hat deshalb einen Spendenaufruf auf dem Portal gofundme gestartet. Gut 9000 Euro (Stand: Dienstag, 22. September) wurden auf diese Weise schon gesammelt.
„Mit dem Geld wollen wir Umbaumaßnahmen sowie zusätzliche Pflege- und Hilfsmittel finanzieren und natürlich Lucy ein paar Wünsche erfüllen“, berichtet Vetter. Der Besuch von Disneyland in Paris stehe dabei ganz oben auf der Liste. Zudem habe das Mädchen den großen Traum, einmal live bei einer Wrestling-Show dabei zu sein. „Sie ist großer Fan des Wrestlers CM Punk“, sagt Andrea Fischer.
Gespendet werden kann für Lucy über das Portal gofundme.com. „Egal, ob viel oder wenig, wir freuen uns über jeden Beitrag“, sagt Vetter. „Du schenkst Lucy in dieser unvorstellbar schweren Zeit ein kleines Stück Sicherheit – und ganz viel Mitgefühl“, heißt es auf der Spendenseite. Die finanzielle Unterstützung würde dabei helfen, „alle noch nicht absehbaren Herausforderungen, die kommen werden“, zu meistern.


