„Am 25. September gehen weltweit KlimaaktivistInnen auf die Straße. Es ist der erste globale Klimastreik in der Coronapandemie. Die brandenburgische Ortsgruppe von Fridays for Future mobilisiert zu einem eigenen Streik in der Havelstadt“, informiert „Friday for Future“-Mitstreiter Vincent Bartolain.
Mitinitiatorin Jannika Schlika ergänzt: „Wir haben gesehen, wie aktiv und effektiv die Bundesregierung in der Coronakrise gehandelt hat. Genau dieses Vorgehen brauchen wir auch in der Klimapolitik. Seit über 1,5 Jahren kämpfen wir für die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels. Die Klimakrise kennt keine Pandemien, wir sind die letzte Generation, die dem Klimawandel etwas entgegensetzten kann.“

Verkehrswende statt Weltende

Unter dem Motto „Verkehrswende statt Weltende“ startet Freitag um 15:30 Uhr eine Fahrraddemo am Neustädtschen Markt.
„Eine schnelle und effiziente Verkehrswende ist essentiell im Kampf um das 1,5-Grad-Ziel und für eine klimagerechte Zukunft. Brandenburg ist eine der radunfreundlichsten Städte und steht somit besonders in der Verantwortung ihren Teil dazu beizutragen“, findet Gwendolyn Rautenberg. „Verkehrsberuhigung in der Innenstadt, geschnittenes Pflaster und ein innovatives Alltags- und Tourismusradwegekonzept fordern wir zeitnah“, so die Aktivistin weiter.

Klimakrise gemeinsam stoppen

Bartolain: „Die Klimakrise können wir nur gemeinsam stoppen, daher laden wir alle herzlich zu unserem Fahrradstreik ein. Wir weisen Sie darauf hin, dass während der Kundgebung eine Maskenpflicht gilt und wir empfehlen, auf den Fahrrädern ebenfalls eine Alltagsmaske zu tragen.“