Bundestagswahl 2025
: CDU-Kandidatin Mauersberger verpasst Einzug in den Bundestag

Aus fünf mach drei. Jetzt steht fest, wer den Wahlkreis Uckermark-Barnim im Bundestag vertritt. Ulrike Mauersberger von der CDU wird nicht dabei sein.
Von
Markus Pettelkau
Eberswalde
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Bundestagskandidatin Ulrike Mauersberger und der CDU-Kreisvorsitzende Danko Jur: Trotz großer Kraftanstrengung hat es am Ende nicht für die Wandlitzerin gereicht, um in den Bundestag einzuziehen.

Bundestagskandidatin Ulrike Mauersberger und der CDU-Kreisvorsitzende Danko Jur: Trotz großer Kraftanstrengung hat es am Ende nicht für die Wandlitzerin gereicht, um in den Bundestag einzuziehen.

Markus Pettelkau
  • CDU-Kandidatin Ulrike Mauersberger verpasst den Einzug in den Bundestag.
  • Wahlkreis Uckermark-Barnim wird von Gnauck (AfD), Zierke (SPD) und Kellner (Grüne) vertreten.
  • Wahlrechtsreform reduzierte die Anzahl der Abgeordneten von fünf auf drei.
  • CDU erzielte bessere Ergebnisse als 2021, dennoch nur vier Mandate.
  • Mauersberger dankt ihrem Team für die Unterstützung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es war ein Krimi ohne Happy End. Den ganzen Abend lang wurde gezittert, am frühen Morgen stand dann fest: Ulrike Mauersberger wird die Region nicht als CDU-Abgeordnete im Bundestag vertreten. Die Partei schickt vier Abgeordnete über die Landesliste nach Berlin, Mauersberger war an Platz fünf gesetzt.

Die Wandlitzerin hatte die schwere Aufgabe, das Schwedter CDU-Urgestein Jens Koeppen zu beerben. Tatsächlich holte sie für ihre Partei mehr Erst- und Zweitstimmen als ihr Vorgänger vor dreieinhalb Jahren. Mit 18,25 Prozent lag sie am Ende auf Rang drei in der Erststimmen-Wertung – minimal hinter dem etablierten SPD-Kandidaten Stefan Zierke, aber meilenweit hinter AfD-Mann Hannes Gnauck.

Ulrike Mauersberger: Wahlrechtsreform verhindert Einzug

Im kommenden Bundestag werden, wie erwartet, weniger Abgeordnete aus der Region sitzen. Neben Gnauck als direkt gewählten Abgeordneten, werden auch Zierke und Michael Kellner (Bündnis 90/ Die Grünen) die Region in Berlin vertreten. Anstatt fünf, sind es nun drei Abgeordnete. Grund dafür ist unter anderem die Wahlrechtsreform. Dadurch wurde der Bundestag verkleinert, viele Überhangmandate fielen weg. Die Brandenburger CDU bleibt somit bei vier Mandaten, trotz besserem Ergebnis als 2021.

„Wir haben alles gegeben, ich hatte ein tolles Team hinter mir und bin sehr dankbar für die Unterstützung“, sagte Mauersberger noch am Wahlabend. Für die Barnimer CDU ist es die zweite knappe Niederlage innerhalb kürzester Zeit. Auch Danko Jur verpasste als damaliger Landtagskandidat im September das Mandat nur aufgrund weniger Stimmen, die der CDU am Ende gefehlt hatten.