Eberswalde wird Kulisse von neuen Folgen der RTL2-Serie „Hartz und Herzlich“. Bisher waren die Protagonisten vor allem in Mannheim und Krefeld daheim. Nun kommen Akteure aus der Waldstadt hinzu. Die neuen Folgen sind längst abgedreht, Im Januar flimmern die Episoden über den Bildschirm.
Der Startschuss für die neue Staffel fällt am 3. Januar. Jeweils dienstags ab 20.15 Uhr gibt es ein Wiedersehen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Benz-Baracken aus Mannheim. Diese sind das Flaggschiff der Serie. Fans dürfen sich jedoch für sechs Wochen auf Doppelfolgen freuen. So geht es am Dienstag im Anschluss weiter und ab 21.15 Uhr zunächst für drei Wochen nach Krefeld, wo Protagonistin Angelina hochschwanger ist.

Zustände in sozialen Brennpunkten

Für alle, die die Episoden des Privatsenders RTL2 nicht kennen, erklärt ein Sprecher des Senders: „Hartz und herzlich“ beleuchtet die Zustände in verschiedenen sozialen Brennpunkten. In den Folgen blicken die Zuschauer auf den Alltag der Betroffenen, so auch in Eberswalde. Die Reihe erzählt die Geschichten der Menschen am Rande des Existenzminimums. Ein Skript gibt es laut des RTL2-Sprechers nicht für die Reihe. Damit meint er, dass die Episoden sich tatsächlich am Alltag der Menschen orientieren, die in der Serie gezeigt werden.
Ab 24. Januar wechselt der Spielort dann aus Nordrhein-Westfalen nach Brandenburg. Dann gibt es dienstags stets ab 21.15 Uhr drei Serienteile aus Eberswalde, sagt der RTL2-Sprecher auf Anfrage von MOZ.de. Dort leben Norman und Kathleen mit ihren zwei Kindern und Hund Kira. Um dem Alltag öfter entfliehen zu können, möchte der Familienvater seinen Führerschein machen. Derweil muss sich die 40-jährige Langzeitstudentin Peggy um ihre Masterarbeit kümmern. Ob es ihr gelingen wird, wird dann erst in den Folgen verraten, hält sich der Sender noch ein wenig bedeckt.

Gute Nachrichten aus den Benz-Baracken

Aus den Benz-Baracken in Mannheim gibt es unterdessen gute Nachrichten: Janine hat ihre Ausbildung abgeschlossen und darf sich nun „Make-up Artist“ nennen. Die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern möchte jetzt in die Selbstständigkeit durchstarten, um nicht mehr auf Hartz IV angewiesen zu sein.
Jerrick steckt aktuell in einer schwierigen Phase in seinem Leben. Er glaubt, am Borderline-Syndrom zu leiden und hat nun die ersten Schritte eingeleitet, um sich helfen zu lassen. Im grünen Block lebt Petra mit ihrem künftigen Mann Sascha und ihren zwei Töchtern. Sascha hat sich für die achtjährige Lucia und die fünfjährige Francesca als toller Stiefvater entpuppt.

16-Jährige ist hochschwanger

In Krefeld macht sich Angelinas Mutter Conny unterdessen große Sorgen, dass die 16-Jährige nach der Geburt in ein Mutter-Kind-Heim ziehen muss. Der entscheidende Besuch vom Jugendamt steht noch an. Zusätzlich muss sich Angelina mit Themen wie Kindergeld und Elterngeld auseinandersetzen.
Der 59-jährige Chris bezieht nun seit elf Jahren Hartz IV. Nach insgesamt sechs Herzinfarkten und zwei Schlaganfällen muss er zu Hause dennoch auf der Couch schlafen. Freunde haben ihm jetzt ein Bett spendiert. Wird es ihm damit besser gehen? Auch Melanie und Christian leben mit Sohn Nico in Krefeld. Melanie erhält bereits seit 20 Jahren Unterstützung vom Staat, Christian lebt seit sechs Jahren von Hartz IV. Zu Hause macht die dreiköpfige Familie im Bad eine Entdeckung, die sie mit den Tränen ringen lässt.
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