ODIG investiert am Standort Eberswalde

Die Ostdeutsche Instandhaltungsgesellschaft mbH (ODIG), eine 100-prozentige Tochter der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft mbH, investiert zehn Millionen Euro am Standort Eberswalde und stellt ihre Pläne dafür im Januar vor. Unter anderem wird eine  Unterflurdrehbank angeschafft und eine Kaltlagerhalle errichtet.

Erste Kundgebung für gerechtere Rente

Auf dem Marktplatz gibt es im Januar die erste Kundgebung der Bewegung „Fridays gegen Altersarmut“. Etwa 100 Teilnehmer fordern ein solidarischeres Rentensystem. Weitere regelmäßige Demonstrationen sind angekündigt, kommen aber ab März wegen der ausbrechenden Pandemie zum Erliegen.

Klare Mehrheit für Ausbau der Videoüberwachung

Im Februar macht die Rathausspitze die Ergebnisse einer Forsa-Umfrage zum Sicherheitsempfinden in der Stadt öffentlich. Das Meinungsforschungsinstitut hat 750 Eberswalder ab 18 Jahren befragt. Eine klare Mehrheit spricht sich dafür aus, die Videoüberwachung auszubauen.

Baubeginn und Präsentation für Wohnbau-Projekte

Im Februar wird der Baustart fürs Johanniter-Quartier an der Ecke Pfeil-/Goethestraße vollzogen, das 14 Millionen Euro kosten und neben Wohnungen auch eine Kita beherbergen soll. Ein anderer Investor stellt seine Pläne für das Hufnagel-Quartier vor: Zwischen Kupferhammerweg und Finowkanal sollen 20 vier- und fünfstöckige Wohnhäuser entstehen.

Corona-Zwangspause legt das öffentliche Leben lahm

Ab 18. März bleiben wegen der Corona-Krise auch in Eberswalde alle Schulen, Einzelhandelsgeschäfte sowie die Freizeit- und Kulturstätten zu. Barnimweit gibt es fünf akut an Covid-19 Erkrankte.

Sanierungsstart in der Maria-Magdalenen-Kirche

Mit dem Ausbau der 1736 Pfeifen der Ernst-Marx-Orgel beginnt im April die Sanierung der Maria-Magdalenen-Kirche, in der am 2. Dezember 2019, vermutlich durch einen defekten Deckenfluter ausgelöst, ein Brand ausgebrochen war.

Tochter sucht nach ihrem geflüchteten Papa

Am 18. April verschwindet Marco Schuch spurlos aus dem Martin-Gropius-Krankenhaus, in dem er wegen seiner Depression behandelt worden war. Die Tochter des Patienten, der im Oderbruch zu Hause ist, startet einen Suchaufruf. Doch bis zum Jahresende bleibt sein Schicksal ungeklärt.

Baff zieht Wartung und Sanierung vor

Im Sport- und Freizeitbad Baff werden im Mai die jährlichen Wartungs- und Reparaturarbeiten vorgezogen, für die sonst die Sommerferien genutzt werden. Der seit März wegen Corona geschlossenen Stätte fehlt jede Eröffnungsperspektive.

Bei der Feuerwehr flutet der Starkregen den Keller

Ein langanhaltender Starkregen sorgt im Juni nicht nur wieder einmal für Überschwemmungen in der Altstadt. Auch die Kellerräume von Berufsfeuerwehr und Leitstelle an der Eberswalder Straße werden überschwemmt. Es entsteht hoher Sachschaden, der mit viel Aufwand behoben wird.

Rathausspitze und Stadtpolitik kämpfen gegen Corona-Pleiten

200.000 Euro enthält das Konjunkturpaket, das Rathausspitze und Stadtpolitik geschnürt haben, um die Folgen der Pandemie für die heimische Wirtschaft abzuschwächen. Der Fonds ist schon im Juli ausgeschöpft und wird im November um weitere 100.000 Euro aufgestockt. Zuvor war bereits der Zuschuss für Einzelhändler und Gastwirte von 30.000 auf 80.000 Euro erhöht worden. 

Orchester spielt bei Flashmob Beethoven

Das Brandenburgische Konzertorchester Eberswalde macht im Juli mit einem Flashmob auf sein 75-jähriges Bestehen aufmerksam. Am Kirchenhang erklingt auch „Freude, schöner Götterfunken“  als Hommage an Ludwig van Beethoven, dessen 250. Geburtstag wegen der Pandemie kaum gefeiert wird.

Stadtläufer gehen individuell auf die markierten Strecken

Im August wird der Startschuss für den 14. Stadtlauf vollzogen. Die Strecke ist markiert. Aber die Läufer sind individuell unterwegs. Bis zum 13. September, dem Ende der Aktion, treten 1470 Kinder, Frauen und Männer an, um laufend Gutes zu tun.

Gesundheitszentrum feiert nachträglich Eröffnung

Im September wird zur nachträglichen Eröffnungsfeier für das etwa fünf Millionen Euro teure neue Gesundheitszentrum im Brandenburgischen Viertel eingeladen. Das Sanitätshaus Köppe, die Waldapotheke und mehrere Arztpraxen finden an der Frankfurter Allee Platz.

Zoo-Löwin tötet ihre beiden Jungtiere

Gerade hat der Zoo Eberswalde seine am 14. Juli geborenen Löwenbabys im September der Öffentlichkeit vorgestellt, da beißt die Löwin die beiden Jungtiere aus ungeklärten Gründen tot. Nicht nur das Zoopersonal, ganz Eberswalde steht unter Schock.

Querdenken Barnim protestiert gegen die Maskenpflicht

Etwa 100 Sympathisanten von Querdenken Barnim demonstrieren im Oktober mit einer Menschenkette gegen die Maskenpflicht. Die Teilnehmer erklären, sie seien keine Corona-Leugner, sondern Corona-Relativierer. Ihr Protest bleibt friedlich.

Riesenauftrag für Hafen in Südkorea

Die Kocks Ardelt Kranbau GmbH arbeitet an einem Großauftrag für Südkorea. Die zwei bestellten Doppellenkerkrane sind 6,5 Millionen Euro wert. Im traditionsreichen Werk gibt es 120 Beschäftigte.

Widerstand gegen Pläne zur Werksschließung nimmt zu

Der Protest gegen die durch die Konzernleitung für 2021 in Aussicht gestellte Werksschließung von Thyssenkrupp Rothe Erde in Eberswalde nimmt im November weiter Fahrt auf. Um den Erhalt der 80 Arbeitsplätze wird mit Kundgebungen und Großplakaten gekämpft.

Zwischenbilanz ein Jahr nach dem Brand des Gotteshauses

Ein Jahr nach dem Brand in der Maria-Magdalenen-Kirche steht im Dezember fest, dass das Gotteshaus frühestens ab Mitte 2021 wieder für Veranstaltungen genutzt werden kann. Die eigentliche Brandsanierung wird etwa 1,5 Millionen Euro kosten. Die zusätzlichen Ausgaben, so für eine neue Elektroanlage, sind auf etwa 400.000  Euro veranschlagt.