Schüsse in Eberswalde: Warum Spezialkräfte der Polizei ins Zentrum ausrückten

Die Salomon-Goldschmidt-Straße in Eberswalde. Sie gilt als beliebte Wohngegend im Zentrum von Eberswalde
Stephan Backert- Polizei rückte am frühen Freitagabend ins Zentrum von Eberswalde aus.
- In der Salomon-Goldschmidt-Straße störte laute elektronische Musik die Nachbarn.
- Ein 19-Jähriger ignorierte Ermahnungen, schoss vom Balkon und beleidigte.
- Spezialkräfte überwältigten ihn – die Waffe war eine Schreckschusswaffe.
- Es gab keine Verletzten. Der Mann stand unter Drogen und kam in Gewahrsam.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es kommt schon mal vor, dass es auf dem Marktplatz von Eberswalde laut werden kann. In der Regel sind es dann Gelegenheiten, wie das Waldstadtfestival, bei dem laute Musik bei den meisten Besuchern sogar erwünscht ist. Anders war es am frühen Freitagabend (21. August).
Nur unweit vom Marktplatz in der Salomon-Goldschmidt-Straße wurde laute elektronische Musik zum Ärgernis für Nachbarn. Sie riefen die Polizei zur Hilfe, die den 19 Jahre alten mutmaßlichen Verursacher zunächst ermahnte. Jedoch ohne Erfolg.
„Nach Sicherstellung seiner Musikanlage sorgte er weiterhin für Lärm, schoss sogar mehrfach mit einer Schusswaffe vom Balkon, was die Polizeibeamten ein weiteres Mal aufs Tapet rief“, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Spezialkräfte konnten den Mann überwältigen. Die Waffe stellte sich als Schreckschusswaffe heraus.
Auf Nachfrage erfuhr dieses Nachrichtenportal von der Polizeiinspektion Barnim, dass bei den Schüssen vom Balkon niemand verletzt wurde. Der Mann stand nach Polizeiangaben unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Er stieß zum einen mehrere Beleidigungen aus.
Außerdem drohte er weitere Ruhestörungen und Straftaten an. Die Polizei nahm ihn in Gewahrsam. Diesen konnte er am Sonnabendmorgen verlassen.

