Unfall mit RE3 bei Eberswalde: Wildunfall bremst Bahn-Pendler am Morgen aus

Verspätungen und Ausfälle werden am Bahnhof Eberswalde angezeigt. Nach einem Wildunfall wurde der morgendliche Zug aus Berlin über Lichtenberg umgeleitet. Der Zug fuhr dann nur noch nach Angermünde.
Antje Schroeder- Wildunfall störte am Morgen den RE3 von Berlin-Gesundbrunnen Richtung Norden.
- Der Zug wurde über Lichtenberg umgeleitet – es kam zu etwa 30 Minuten Verspätung.
- Weiterfahrt nach Schwedt entfiel: Der RE3 endete in Angermünde, Pinnow und Schwedt fielen aus.
- Unklar blieb, welches Tier kollidierte und wo genau der Zusammenstoß passierte.
- Laut Bahn gab es keine weiteren Störungen; Wildunfälle auf der Strecke sind nicht selten.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Der Barnim ist eine wald- und wildreiche Gegend. Die schönen Ausblicke auf der Fahrt zwischen Eberswalde, Bernau und Berlin entschädigen Berufspendler, die den Zug nehmen, ein wenig für die langen Fahrtzeiten.
Manchmal kommt es hier aber zu bösen Überraschungen. So hat am Dienstagmorgen ein Wildunfall dafür gesorgt, dass der morgendliche RE3 von Berlin-Gesundbrunnen in den Norden über Bernau und Eberswalde nach Schwedt einen Umweg über Lichtenberg machen musste. Verspätungen von einer halben Stunde waren die Folge.
Ein Sprecher der Bahn bestätigte den Vorfall. Er könne aber nicht sagen, ob es sich um ein Wildschwein oder ein Reh handele. Wo genau es zum Zusammenstoß kam, konnte der Sprecher ebenfalls nicht sagen. Die Leitstelle, die Polizeidirektion Ost und die Bundespolizei waren nicht involviert und konnten ebenfalls keine Auskunft geben.
Die Weiterfahrt nach Schwedt wurde gestrichen
Betroffen war demzufolge der Zug, der um kurz nach halb neun Uhr am Bahnhof Gesundbrunnen in Richtung Barnim und Uckermark abfuhr. Er fuhr nur bis Angermünde, die Halte in Pinnow und Schwedt wurden gestrichen, wie aus den Anzeigen am Bahnhof Eberswalde hervorgeht.
Weitere Züge waren offenbar nicht beeinträchtigt. „Aktuell gibt es keine weiteren Störungsmeldungen“, sagte der Sprecher.
Kollisionen zwischen Wildtieren und Zügen kommen durchaus häufiger vor. Erst vor einer Woche war in Eberswalde am späten Abend des 12. Oktober 2026 ein Güterzug kurz hinter einem Tunnel in Richtung Britz mit einer Rotte Wildschweine zusammengestoßen. Schon im Dezember 2025 hatte es einen ähnlichen Vorfall zwischen Britz und Chorin gegeben.
Jährlich werden bei der Deutschen Bahn um die 250 Kollisionen mit Wild erfasst, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage im Bundestag aus dem Jahr 2023. Schützen kann sich die Bahn nach Angaben des Sprechers kaum. Man könne nicht die gesamten Gleise einzäunen.

