Bundestagswahl 2025: Briefwahl ohne Post in Brieskow-Finkenheerd und Müllrose

Briefwahl: Wer seinen Wahlschein nicht per Post versenden will, kann auch vor dem 23. Februar vor Ort in einem Briefwahl-Büro abstimmen. Wo und wann ist das in den Ämtern Brieskow-Finkenheerd und Schlaubetal möglich? (Symbolbild)
Marijan Murat/dpa- Bundestagswahl 2025 am 23. Februar; Briefwahl möglich.
- Briefwahlbüros: Brieskow-Finkenheerd und Müllrose.
- Unterlagen ab 10. Februar verfügbar.
- Hohe Nachfrage: 1588 Anträge in Schlaubetal, 600 in Brieskow-Finkenheerd.
- Wahlschein-Einwurf direkt in Wahlbüros möglich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nur noch drei Wochen sind es bis zur vorgezogenen Bundestagswahl am 23. Februar 2025. Wer per Briefwahl abstimmen möchte, muss sich beeilen: Von der Zustellung der beantragten Wahlunterlagen bis zum Wahltermin verbleiben nur wenig Tage. Und die Gefahr, dass per Post verschickte, ausgefüllte Wahlzettel nicht rechtzeitig eintreffen, ist groß. Welche sicheren Alternativen gibt es?
Fast 48 Prozent der Wahlberechtigten haben bei der Bundestagswahl 2021 die Briefwahl genutzt. Auch in den Ämtern Brieskow-Finkenheerd und Schlaubetal erfreut sich die Briefwahl immer größerer Beliebtheit. Bei der vorgezogenen Bundestagswahl 2025 werden die Wahlscheine aber frühestens am 10. Februar verschickt.
Vor dem 23. Februar im Wahlbüro wählen
Spätestens am 23. Februar, 18 Uhr, müssen die ausgefüllten Wahlscheine im Wahlbüro eingetroffen sein. Die Deutsche Post empfiehlt sogar, die Briefe mit dem ausgefüllten Wahlschein spätestens am 20. Februar in die Postbriefkästen einzuwerfen. Den Wählern bleibt also für die Briefwahl deutlich weniger als zwei Wochen Zeit.
Eine Alternative wäre es, die Briefwahl direkt bei der Wahlbehörde durchzuführen. Also mit der persönlichen Wahlbenachrichtigung ins Briefwahl-Büro zu gehen, die Unterlagen dort zu beantragen, sofort in Empfang zu nehmen und vor Ort zu wählen. Im Amt Brieskow-Finkenheerd ist das voraussichtlich ab dem 11. Februar und bis zum 21. Februar in der Meldestelle der Amtsverwaltung möglich, teilt Amtsdirektor Dirk Wesuls auf Anfrage mit.
Briefwahl-Büro im Amt Brieskow-Finkenheerd
Geöffnet ist das Briefwahl-Büro in Brieskow-Finkenheerd, August-Bebel-Straße 18a, wie folgt:
● dienstags von 9 Uhr bis 12 Uhr und 13 Uhr bis 18 Uhr
● mittwochs von 9 Uhr bis 12 Uhr
● donnerstags von 9 Uhr bis 12 Uhr und 13 Uhr bis 16 Uhr
● freitags von 9 Uhr bis 12 Uhr
Außerdem ist die Meldestelle für die Briefwahl zusätzlich am Montag, dem 17. Februar, von 9 Uhr bis 12 Uhr geöffnet.
Wer sich die Briefwahlunterlagen nach Hause schicken lässt und seine Kreuzchen zu Hause macht, kann den ausgefüllten Wahlschein zu den genannten Öffnungszeiten in der Meldestelle direkt in die Wahlurne einwerfen. Die Möglichkeit, die Wahlbriefe nach dem Ausfüllen in den Briefkasten der Amtsverwaltung einzuwerfen, ist im Amt Brieskow-Finkenheerd nicht vorgesehen.
Im Amt Schlaubetal wird damit gerechnet, dass die beantragten Wahlbriefe pünktlich ab dem 10. Februar per Post verschickt werden. Wer sich seine Unterlagen persönlich bei der Wahlbehörde abholen möchte, könne dafür ab dem 10. Februar das Briefwahl-Büro in Müllrose – in der Abteilung Pass- und Meldewesen der Amtsverwaltung Schlaubetal – aufsuchen, informiert Amtsdirektor Mario Quast auf Anfrage.
Briefwahl-Büro im Amt Schlaubetal in Müllrose
Geöffnet ist die Amtsverwaltung in Müllrose, Bahnhofstraße 40, wie folgt:
● dienstags von 9 Uhr bis 12 Uhr und 13 Uhr bis 18 Uhr
● donnerstags von 13 Uhr bis 16 Uhr
● freitags von 7 Uhr bis 12 Uhr
Bereits zu Hause ausgefüllte Wahlscheine können zu den genannten Öffnungszeiten in der Amtsverwaltung Schlaubetal in die Wahlurne eingeworfen werden. Alternativ haben Wähler auch die Möglichkeit, ihre Wahlbriefe in den Briefkasten der Amtsverwaltung einzuwerfen, wenn sie auf das Versenden per Post verzichten möchten.
Mehr als 1500 Anträge auf Briefwahl im Schlaubetal
Das Interesse an der Stimmabgabe per Briefwahl ist enorm. Im Amt Schlaubetal sind bis zum 29. Januar genau 1588 Anträge auf Zusendung der entsprechenden Unterlagen gestellt worden, im Amt Brieskow-Finkenheerd bis zum 30. Januar etwa 600 Anträge.


