Demo in Eisenhüttenstadt: Gegen Rechtsextremismus – junge Menschen stehen auf

Bundesweit hat es bereits Demonstrationen gegen Rechtsextremismus und die AfD gegeben. Nun ist auch eine Demo in Eisenhüttenstadt geplant.
Boris Roessler/dpaIn zahlreichen Städten sind bereits Tausende Menschen auf die Straße gegangen, um Gesicht gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung zu zeigen. Auch in Cottbus wurde schon demonstriert, und in Frankfurt (Oder) haben das Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ sowie ein breites zivilgesellschaftliches Unterstützerumfeld für den 27. Januar zu einer Demonstration unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt“ aufgerufen. Nun ist klar, auch in Eisenhüttenstadt wird es eine Aktion geben.
In der Planstadt soll am 28. Januar eine Demo stattfinden. „Hütte, kein Stück nach rechts! – Schau nicht weg, mach mit!“ lautet dort das Motto.
Organisatoren der Demo in Eisenhüttenstadt
Angemeldet wurde die Demonstration von Al Titzki (22) aus Eisenhüttenstadt.
Hinter der Aktion stehe keine Partei, sondern es handele sich um Jugendliche und junge Erwachsene, die ihre Stimme gegen Rechtsextremismus erheben. Das sei in einer Stadt wie Eisenhüttenstadt, wo es so viele AfD-Wähler gebe, wichtig, sagt Al Titzki. Die Demo sei eine Gemeinschaftsaktion junger Menschen, die etwas verändern wollen. Es handele sich um jene, die im Sommer bereits zu ersten Klima-Demo aufgerufen hatten.
Man rechne mit etwa 100 Personen. „Wir wissen aber nicht, wie viele wirklich kommen“, betont Al Titzki. Die Demo soll am 28. Januar, 14 Uhr, am Rathaus Eisenhüttenstadt starten. Dann geht es ohne extra Redebeiträge, aber mit Musik durch die Stadt, um eine Statement gegen Rechtsextremismus zu setzen.




In Eisenhüttenstadt ist zu einer Demonstration gegen Rechtsextremismus aufgerufen worden. Das ist ein längst überfälliges Zeichen.