Demo in Eisenhüttenstadt: Neue Aktion gegen Rechtsextremismus – Jugend als treibende Kraft

In Eisenhüttenstadt gibt es am 10. März 2024 eine weitere Demonstration gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung.
Hagen BernardSchon seit Beginn des Jahres 2024 finden in deutschen Städten Aktionen gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung statt. Auslöser dafür war ein Treffen hochrangiger AfD-Politiker, Neonazis und Unternehmer in Potsdam.
Auch in Eisenhüttenstadt wurde daraufhin Ende Januar demonstriert. Unter dem Motto „Hütte, kein Stück nach rechts! – Schau nicht weg, mach mit!“ findet nun am 10. März die zweite Demonstration statt, bei der Menschen Gesicht zeigen und ihre ihre Stimme gegen Rechtsextremismus erheben wollen.
Angemeldet wurde die Demo, die als generationsübergreifende Gemeinschaftsaktion verstanden wird, erneut von Al Titzki aus Eisenhüttenstadt. Organisiert wird die Veranstaltung vor allem von jungen Menschen.
Mehrere Parteien angeschrieben
Los geht es am 10. März um 14 Uhr vor dem Rathaus. „Diesmal sind zu Beginn und am Ende auch Redebeiträge geplant“, sagt Al Titzki.
Der Fußmarsch soll aus Rücksichtnahme auf die, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, etwas kürzer ausfallen. Und noch etwas ist anders. „Wir haben diesmal konkret Parteien angeschrieben“, erklärt Al Titzki und nennt CDU, SPD, Linke und Grüne. Man hoffe, dass Vertreter dieser Parteien dabei sein werden. Positive Signale habe es bereits von den Linken und den Bündnis-Grünen gegeben.
Zur ersten Demo gegen Rechtsextremismus waren etwa 350 Menschen erschienen. Damit waren Al Titzki und die Mitstreiter sehr zufrieden. Diesmal hofft man auf noch mehr Teilnehmer. Das Wetter spielt mit. Anfeindungen habe es weder während der ersten Veranstaltung gegeben, noch danach.


