Hospizdienst in Brandenburg: Geld für Eisenhüttenstadt und Frankfurt (Oder)

Auf dem Weg in den Tod nicht allen sein: Ambulante Hospizdienste in Brandenburg bilden freiwillige Helfer für Sterbebegleitung aus. Auch in Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt gibt es solche Einrichtungen. (Symbolbild)
Frank Hammerschmidt/dpa- Gesetzliche Kassen fördern 27 ambulante Hospizdienste in Brandenburg mit 4,6 Mio. Euro.
- Darunter sind sieben Dienste für Kinder und Jugendliche – auch Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt.
- Höhe einzelner Zuwendungen bleibt offen, erklärte der BKK-Landesverband Mitte.
- Ziel ist ein würdevolles Leben bis zuletzt und Entlastung der Familien durch geschulte Ehrenamtliche.
- Im Land begleiteten im vergangenen Jahr 1.729 Ehrenamtliche Betroffene und deren Angehörige.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die gesetzlichen Krankenkassen in Brandenburg bezuschussen in diesem Jahr die Arbeit von 27 ambulanten Hospizdiensten im Land mit 4,6 Millionen Euro. Darunter befinden sich auch sieben Hospizdienste, die auf die Betreuung von Kindern und Jugendlichen spezialisiert seien, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen und Krankenkassenverbände des Landes.
Auch ambulante Hospizdienste in Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt erhalten diese reguläre finanzielle Unterstützung, erklärt Matthias Tietz vom BKK-Landesverband Mitte auf eine Nachfrage. Über die Höhe der Zuwendungen für einzelne Einrichtungen darf er aber keine Auskunft erteilen.
In Eisenhüttenstadt werden der ambulante Hospizdienst und der Kinderhospizdienst von den Johannitern getragen. In Frankfurt bietet die Wichern Diakonie ambulante Hospizdienste an.
Etwa 1700 ehrenamtliche Hospizhelfer im Land
Ziel der ambulanten Hospizarbeit ist es, schwerkranken Menschen ein würdevolles Leben bis zuletzt zu ermöglichen und ihre Familien zu entlasten.
Die Begleitung beinhaltet schwerpunktmäßig die psychosoziale Betreuung der Betroffenen und deren Angehörigen durch extra geschulte Ehrenamtliche. Im Land Brandenburg begleiteten im vergangenen Jahr 1.729 Ehrenamtliche in 27 Hospizdiensten die kranken Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen sowie deren Familien.
Ambulante Hospizdienste können für ihre Aufwendungen Zuschüsse von den gesetzlichen Krankenkassen bekommen. Diese werden rückwirkend zum vergangenen Jahr ausgezahlt, so wie jetzt. Die Hospizdienste gehen also jedes Jahr in Vorleistung, um Kosten decken zu können. Die seien gestiegen, unter anderem aufgrund der Energiepreise, erklärt Eileen Samol vom Hospizdienst in Eisenhüttenstadt.
Im Großen und Ganzen sind ambulante Hospizdienste auf Spenden angewiesen. Die Angebote für die Kranken und deren Familien sind kostenfrei.
Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen und Krankenkassenverbände
im Land Brandenburg
AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
vdek – Landesvertretung Berlin/Brandenburg
BKK Landesverband Mitte
IKK Brandenburg und Berlin
KNAPPSCHAFT, Regionaldirektion Cottbus-Berlin
Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau

