Hund in Eisenhüttenstadt
: Ängstlicher Hund Struppi hofft auf geduldige Familie

Struppi wartet im Tierheim Eisenhüttenstadt auf ein neues Zuhause. Der scheue Hund muss sich in sein neues Umfeld erst einleben. Einmal hatte er schon Pech.
Von
Hagen Bernard
Eisenhüttenstadt
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Schüchtern, aber sehr lieb: Der einjährige Rüde Struppi wartet im Tierheim an der Oderlandstraße in Eisenhüttenstadt auf ein neues Zuhause.

Schüchtern, aber sehr lieb: Der einjährige Hund Struppi wartet im Tierheim an der Oderlandstraße in Eisenhüttenstadt auf ein neues Herrchen.

Hagen Bernard
  • Der einjährige Hund Struppi wartet im Tierheim Eisenhüttenstadt auf ein geduldiges Zuhause.
  • Struppi ist scheu und benötigt Zeit, um sich an Fremde zu gewöhnen.
  • Er ist gesund, geimpft und nicht aggressiv gegenüber anderen Hunden.
  • Eine Frau brachte ihn zurück, weil er nicht sofort folgte.
  • Geduldige Besitzer könnten in Struppi einen treuen Weggefährten finden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der einjährige Mischlingshund Struppi wartet seit drei Wochen im Tierheim an der Oderlandstraße in Eisenhüttenstadt auf ein neues Zuhause. Einige seiner Weggefährten aus dem Transporter aus Bulgarien sind bereits vermittelt.

Leider zieht der einjährige Rüde nicht sofort die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. „Er ist sehr ängstlich und daher erst einmal zurückhaltend, wenn sich ein Fremder nähert. Dabei ist es ein ganz Lieber", sagt die langjährige Tierheimleiterin Ute Valentin.

Anscheinend war Struppi in Bulgarien nicht so oft unter verschiedenen Menschen. Doch bereits nach wenigen Minuten lässt der hellfarbene Rüde Im Tierheim auch ihm bislang Fremde recht weit an sich heran und zeigt keinerlei Aggressionen. Wahrscheinlich wäre der Rüde, wenn es für ihn die Möglichkeit gegeben hätte, im Tierheim an der Oderlandstraße noch weiter weggelaufen. So aber harrt er geduldig der Dinge, die auf ihn zukommen.

Struppi benötigt etwas Zeit zum Eingewöhnen

Die Erfahrung mit dem längeren Eingewöhnen hatte vor kurzem eine Frau gemacht, die ihn in Eisenhüttenstadt bereits adoptiert hatte. Doch noch am selben Tag brachte sie ihn wieder ins Tierheim zurück. Nicht etwa, weil er gebissen oder geknurrt hätte, sondern weil Struppi dem neuen Frauchen nicht gleich hinterhergelaufen war.

„Dabei hätte die Frau nur etwas Geduld mit ihm haben müssen. Struppi konnte ja nicht wissen, dass es sein neues Zuhause ist. Etwas Zeit zum Eingewöhnen muss man ihm schon geben“, erklärt Ute Valentin. So aber muss Struppi erneut auf einen Interessenten warten. Doch außer seiner anfänglichen Reserviertheit gegenüber Fremden weist er laut Ute Valentin nichts Negatives auf.

Der Mischling ist robust, gesund, gechippt, geimpft und ist bislang auch noch nicht durch besondere Ansprüche oder außergewöhnliche Gewohnheiten aufgefallen. Auch gegenüber Artgenossen habe Struppi bislang keinerlei Aggressionen erkennen lassen. Bei etwas Geduld nach dem Kennenlernen wäre Struppi sicherlich ein ganz treuer Weggefährte. Verdient hätte es sich der ehemalige Straßenhund allemal.