Hund in Eisenhüttenstadt: Rüde Bruno entkam der Tötungsstation

Bleiben gelassen beim Fotografieren: der zweijährige Rüde Bruno und Tierheimmitarbeiterin Kerstin Altmann
Hagen Bernard- Mischlingsrüde Bruno entkam einer rumänischen Tötungsstation und lebt im Tierheim.
- Ankunft am 29. August 2026 in Alinas Tierheim in der Oderlandstraße in Eisenhüttenstadt.
- Bruno ist ruhig, sozial, läuft gut an der Leine und lässt sich leicht ein Geschirr anlegen.
- Er ist kastriert, gechippt, geimpft und hat EU-Papiere – geeignet auch als Wohnungshund.
- Tierheim sucht ein Zuhause und Gassigänger für Bruno, da derzeit nur wenige verfügbar sind.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bruno hat vermutlich das Schlimmste überstanden. Der erst zweijährige Mischlingsrüde konnte mit Hilfe deutscher Tierschützer einer rumänischen Tötungsstation entkommen. Gemeinsam mit weiteren Hunden kam er am 29. August 2026 in Alinas Tierheim in der Oderlandstraße in Eisenhüttenstadt an. Dort lebt er nun zunächst mit seinen tierischen Weggefährten zusammen.
Der nur knapp 30 Zentimeter große Bruno zeigt sich im Tierheim als ruhiger und anpassungsfähiger Hund. Er ist nicht aggressiv, orientiert sich stark an seinen Artgenossen und macht einfach mit, was die anderen Hunde aus Rumänien auf dem Gelände unternehmen. Man merkt ihm an, dass er dazugehören möchte.
Besonders aufgefallen ist den Mitarbeitern, wie problemlos Bruno sich ein Geschirr anlegen lässt. Auch an der Leine läuft er erstaunlich ordentlich. „Es könnte sein, dass er in Rumänien einmal in einem Haushalt gelebt hat. Das muss aber nicht sein. Es gibt auch Straßenhunde, die sehr geschickt und lernwillig sind. Auf jeden Fall muss Bruno noch einiges lernen“, sagt Tierheimmitarbeiterin Kerstin Altmann.
Mischlingsrüde in Eisenhüttenstadt sucht Zuhause
Mit anderen Hunden zeigt sich der kastrierte Rüde ausgesprochen sozial. Ob er auch mit Katzen zurechtkommt, kann das Tierheim derzeit noch nicht sagen. Für Familien mit kleinen Kindern sehen die Mitarbeiter dagegen kein grundsätzliches Problem. Bruno ist gechippt, geimpft und besitzt gültige EU-Papiere. Auch als Wohnungshund wäre er geeignet.
Natürlich hofft Bruno nun auf ein eigenes Zuhause – auf Menschen, bei denen er endlich zur Ruhe kommen darf und die ihm die Sicherheit geben.
Bis dahin braucht er jedoch noch Unterstützung. Die Mitarbeiter des Tierheims würden sich sehr freuen, wenn sich ein Gassigänger für Bruno finden würde. Aus Zeitgründen kann er derzeit nicht so oft ausgeführt werden, wie es für ihn gut wäre.
Gassigänger für Bruno gesucht
„Beim Gassigehen geht es vor allem darum, dass die Hunde neue Eindrücke sammeln und etwas kennenlernen. Die Gassigänger sollen ihnen keine Kunststücke beibringen. Natürlich freuen wir uns über hundeerfahrene Freiwillige“, erklärt Kerstin Altmann.
Derzeit gibt es in Alinas Tierheim in der Oderlandstraße nur vier regelmäßige Gassigänger. Einige von ihnen kümmern sich ganz gezielt um bestimmte Hunde. So kommt zum Beispiel jedes Wochenende eine Frau, die sich besonders den Angsthunden widmet.

