Hund in Eisenhüttenstadt: Wilmas Ohr erzählt nur die Hälfte

Schaut entspannt in die Kamera: die vierjährige Mischlingshündin Wilma. Tierheimmitarbeiterin Sandra Hartwig hält die agile Hündin fest.
Hagen Bernard- Mischlingshündin Wilma lebt seit zwei Monaten im Tierheim in Eisenhüttenstadt.
- Sie wurde aus einer Tötungsstation in Rumänien gerettet – ihr linkes Ohr ist eingekerbt.
- Wilma ist kastriert, gechippt, geimpft und besitzt gültige EU-Papiere.
- Sie ist freundlich, verschmust und sehr energiegeladen, verträgt sich mit Hunden.
- Katzen mag sie nicht. Haus mit Garten und Zeit für Auslauf wären ideal.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ihr eingekerbtes linkes Ohr erzählt von einer schweren Vergangenheit: Die vierjährige Mischlingshündin Wilma wurde von Tierschützern aus einer Tötungsstation in Rumänien gerettet. Wie genau es zu der auffälligen Kerbe kam, weiß heute niemand mehr. Sandra Hartwig, Mitarbeiterin in Alinas Tierheim an der Oderlandstraße in Eisenhüttenstadt, vermutet jedoch, dass Wilmas Ohrmarke unsanft entfernt wurde. In solchen Stationen tragen Hunde in der Regel eine entsprechende Kennzeichnung.
Seit zwei Monaten lebt Wilma nun im Tierheim – und selbst dort gibt ihre Verletzung immer wieder Anlass zu Gesprächen. Doch was auch immer die rotbraune Hündin erlebt haben mag: Sie hat sich ihre Lebensfreude bewahrt.
Warum Wilma überhaupt in der Tötungsstation gelandet ist, bleibt unklar. Vermutlich hat sie zuvor auf der Straße gelebt. Umso bemerkenswerter ist, wie gut sozialisiert sie heute ist. Mit anderen Hunden versteht sich Wilma sehr gut. Aktuell teilt sie sich ihr Gehege mit dem ebenfalls kastrierten Shiba Inu Knut, der einst von einem Vermehrer ausgenutzt wurde.
Wilma sucht Zuhause ohne Katzen
„Das ist eine ganz Liebe – sie ist verschmust, fröhlich und hat viel Energie“, sagt Sandra Hartwig. Wilma genießt die Nähe zu Menschen, ist freundlich und aufgeschlossen. Nur eines steht für sie fest: Katzen mag sie überhaupt nicht.
Wer Wilma ein Zuhause schenken möchte, sollte daher ausreichend Platz und Zeit für die aktive Hündin mitbringen – Katzen sollten dort allerdings keine leben. Ideal wäre für sie ein Haus mit Garten, in dem sie sich austoben kann. Auch mit kleinen Kindern hätte Wilma kein Problem.
Tierheim-Hund Wilma ist gesund, geimpft und bereit
Die Mischlingshündin läuft problemlos an der Leine und macht auch längere Ausflüge gut mit. Abgesehen von der alten Verletzung am Ohr, die keine Folgeschäden hinterlassen hat, ist Wilma gesund.
Wilma ist kastriert, gechippt und geimpft. Im Rahmen ihrer Ausreise aus Rumänien hat sie außerdem gültige EU-Papiere. Jetzt fehlt ihr nur noch das, was sie bislang wohl viel zu selten erleben durfte: ein sicheres, liebevolles Zuhause.

