Hund in Eisenhüttenstadt
: Vanillas traurige Vergangenheit berührt

Vanilla lebt erst kurz in Alinas Tierheim in Eisenhüttenstadt. Nach einem Leben bei einem Vermehrer beeindruckt die Labradorhündin mit Sanftmut, Energie und Freundlichkeit.
Von
Hagen Bernard
Eisenhüttenstadt
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Ist sehr zugänglich: der zweijährige Labrador-Hund Vanilla in Alinas Tierheim an der Oderlandstraße. Mitarbeiterin Kathleen Bonack hält die Hündin gerade fest.

Ist sehr zugänglich: der zweijährige Labrador-Hund Vanilla in Alinas Tierheim an der Oderlandstraße. Mitarbeiterin Kathleen Bonack hält die Hündin gerade fest.

Hagen Bernard
  • In Eisenhüttenstadt lebt die Hündin Vanilla seit drei Wochen im Tierheim an der Oderlandstraße.
  • Tierschützer nahmen sie in Westeuropa einem Vermehrer ab – Hinweise auf frühere Zucht.
  • Sie zeigt sich freundlich, zugänglich und verträglich mit Hunden, wirkt teils noch aufgedreht.
  • An der Leine läuft sie gut, Erziehung ist nachzuholen, sie liebt Wasser und frisst gut.
  • Vanilla ist gechippt, geimpft, kastriert und gesund – geeignet für eine Familie mit Haus und Hof.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Für Tierheimmitarbeiterin Kathleen Bonack ist es immer wieder erstaunlich: Obwohl die erst zweijährige Hündin Vanilla in ihrem jungen Leben offenbar schon einiges durchmachen musste, begegnet sie Menschen offen, freundlich und voller Vertrauen. Auch mit anderen Hunden versteht sie sich bestens. Nur ihre Vorfreude auf alles, was um sie herum passiert, lässt sie manchmal noch etwas aufgedreht wirken – da muss der Labrador-Mix erst einmal ein wenig zur Ruhe kommen.

Erst seit drei Wochen lebt Vanilla in Alinas Tierheim an der Oderlandstraße in Eisenhüttenstadt. Zuvor war sie von Tierschützern in Westeuropa einem sogenannten Vermehrer abgenommen worden. Wie genau ihr früheres Leben aussah, wissen die Tierheimmitarbeiter nicht. Doch einiges deutet darauf hin, dass die junge Hündin bereits für die Zucht missbraucht wurde.

„Wir wissen nicht genau, wie sie zuvor gelebt hat. Aber ihre Zitzen hängen schon leicht herunter. Vermutlich hatte sie bereits zwei Würfe“, sagt Kathleen Bonack. „Ich weiß nicht, ab welchem Alter Vermehrer ihre Hündinnen dafür einsetzen.“

Tierheim-Hündin Vanilla: Freundlich trotz schwerer Vergangenheit

Vieles, was für andere Hunde selbstverständlich ist, muss Vanilla deshalb offenbar erst noch lernen. In Sachen Erziehung hat sie noch Nachholbedarf. Umso schöner ist es, dass sie an der Leine bereits sehr gut läuft und sich insgesamt so zugänglich zeigt.

„Das ist eine ganz liebe Maus, sie freut sich über alles“, sagt Kathleen Bonack. „Sie ist außerdem verträglich mit anderen Hunden. Für mich hat sie einen optimalen Charakter.“

Labrador Vanilla: Liebevoll, verträglich, familiengeeignet

Vanilla könnte sich gut ein Leben in einer Familie mit Haus und Hof vorstellen. Wegen ihrer stürmischen, fröhlichen Art sollte bei kleinen Kindern nur darauf geachtet werden, dass sie diese nicht versehentlich umrennt.

Ansonsten bringt der Labrador beste Voraussetzungen für einen Neustart mit: Die Hündin ist gechippt, geimpft und kastriert, besitzt gültige EU-Papiere, zeigt keine Angst, frisst gut, ist gesund – und sie liebt Wasser.

Alles spricht also dafür, dass Vanilla schon bald das bekommt, was sie vermutlich viel zu lange vermisst hat: ein liebevolles Zuhause.