Krankenhaus Eisenhüttenstadt
: Besuchsverbot wegen Corona auf Geriatrie – neue Entwicklung

Im Städtischen Krankenhaus Eisenhüttenstadt hatte es einen Corona-Ausbruch auf der Geriatrie gegeben. Dort gilt seit 12. Dezember ein Besuchsstopp. Nun gibt es Neuigkeiten.
Von
Janet Neiser
Eisenhüttenstadt
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Städtisches Krankenhaus Eisenhüttenstadt im Dezember. nach einem Corona-Ausbruchgeschehen gibt es nun Neuigkeiten.

Janet Neiser

Das Städtische Krankenhaus Eisenhüttenstadt hatte am 12. Dezember 2023 mit sofortiger Wirkung einen Besuchsstopp auf einer Station verhängt. Grund war das dortige Corona-Ausbruchsgeschehen. Nun gibt es Neuigkeiten.

Am 18. Dezember teilte der Geschäftsführer des Krankenhauses, Thomas Lips, mit: „Mit Blick auf das Infektionsgeschehen haben wir heute festgelegt, dass ab morgen (19.12.23) der Besucherstopp aufgehoben ist.“ Um die Patienten, deren Angehörige und das Personal aber weiter vor einer Covid-19-Infektion zu schützen, bittet die Krankenhausleitung die Besucher im Fachzentrum Geriatrie noch bis einschließlich 26. Dezember eine FFP2-Maske tragen. „Diese Maßnahme soll auch dazu beitragen, ein Ausbruchsgeschehen über die Feiertage zu verhindern“, so der Krankenhaus-Chef.

Angaben zu Regeln

Am 12. Dezember hatte die Krankenhaus-Leitung unter der Überschrift „Besucherstopp auf der Geriatrie wegen Ausbruchsgeschehen Corona“ schriftlich mitgeteilt: „Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens (Covid-19) auf den Stationen unserer Klinik für Geriatrie müssen wir temporär einen Besucherstopp verfügen.“ Diese Maßnahme diene allein dem Schutz und der Sicherheit der Patientinnen und Patienten. Jeweils nach aktueller Lageeinschätzung werde das Krankenhaus darüber informieren, ob und wann Besuche wieder zugelassen sind.

Nachträglich wurden auch Zahlen bekannt gegeben. Einen Tag nach der Einführung des temporären Besuchsverbots sind im Fachzentrum laut Thomas Lips, Geschäftsführer vom Krankenhaus Eisenhüttenstadt, „13 nosokomiale Patienten“ betreut worden.

Das war die Situation auf der Geriatrie

Unter einer nosokomialen Infektion versteht man laut Robert-Koch-Institut eine Infektion, die Patienten im Zusammenhang mit einer medizinischen Maßnahme erwerben, die in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder in ambulanten Praxen erfolgt ist. Zudem hat es zu diesem Zeitpunkt zwei infizierte Mitarbeiter gegeben. Vorausgegangen war ein Screening aller Mitarbeiter und Patienten.

Laut Thomas Lips werden infizierte Patienten in einem separierten Bereich betreut. Es erfolge eine feste Zuordnung von Personal. Zudem bestehe auf der Geriatrie-Station Maskenpflicht.

Im Gesamthaus sind ihm zufolge seit Mitte der 50. Kalenderwoche 30 Infektionen bekannt. Aussagen zum Gesamthaus seien aber wenig aussagefähig, da kein systematisches Screening wie seinerzeit im Pandemiegeschehen vorgenommen werde. Dieses erfolgte selektiv für unsere geriatrischen Patienten. Eine generelle Masken- und Testpflicht bestehe nicht. Wann Besuche wieder zugelassen werden, hängt von der aktuellen Lage ab.

Das war die Lage Ende November

Ende November 2023 erteilte das Krankenhaus Auskunft darüber, dass zu diesem Zeitpunkt zwölf Corona-Patienten stationär auf der Iso-Station behandelt wurden.

Damals beabsichtigte die Krankenhausleitung wegen der Corona-Infektionen keine Einschränkungen der Besuchszeiten.

In Sachen Schutzmaske hieß es aus dem Krankenhaus Eisenhüttenstadt vor etwa zwei Wochen: „Besucher sollten sich bei Patienten mit respiratorischen Symptomen (Covid, Influenza, RSV) mit einer FFP2-Maske schützen.“

Deshalb würden Besucher vor dem Betreten eines Patientenzimmers vom Stationspersonal auf die notwendigen Schutzmaßnahmen hingewiesen. Desinfektionsspender stünden in ausreichendem Maß zur Verfügung. Für die Mitarbeiter gelte das bewährte Hygienekonzept aus der Pandemie.