„Street Fighter“ und Riesenrad, „Breakdancer“ und Autoscooter, Kettenflieger und Riesenschaukel – etwa 45 Fahrgeschäfte, Karussells und Losbuden versprechen auf dem Stadtfest in Eisenhüttenstadt Fahrspaß, Nervenkitzel und leuchtende Kinderaugen. Auch ein Sportkarussell für Kinder ist dabei. Und ein kleines Karussell namens „Babyflug“, auf dem Drachen sitzen, die sogar Rauch aus ihren Nasen pusten.
Doch sind die Karussells und Fahrgeschäfte auch sicher? Sind sie, kann Oliver Hellwig, Eventmanager bei der Wohlthat Entertainment GmbH aus Berlin – das Unternehmen ist für die Gestaltung des Festgeländes verantwortlich – guten Gewissens versichern. Denn: Spezialisten von der Kreisverwaltung Oder-Spree haben am Freitag zweieinhalb Stunden lang alle aufgebauten Einrichtungen einer gründlichen technischen Kontrolle unterzogen.
Das Ergebnis diese technischen Abnahme, die gern auch als „TÜV-Abnahme“ bezeichnet wird: Es ist alles in Ordnung, alles sicher. „Die Kontrolleure haben auch Probefahrten durchgeführt“, erklärt Oliver Hellwig. Das Prozedere sei Standard in Deutschland, jedes mobile Karussell oder Fahrgeschäft müsse nach jedem Aufbau einer solchen technischen Überptüfung unterzogen werden.
Einsteigen, bitte: Auch das Fahrgeschäft "X-Elevator", das sich rasant dreht, ist nichts für schwache Nerven.
Einsteigen, bitte: Auch das Fahrgeschäft „X-Elevator“, das sich rasant dreht, ist nichts für schwache Nerven.
© Foto: Frank Groneberg
Seit 16 Uhr am Freitag und noch bis zum Sonntagabend laden die vielen Schausteller auf dem Stadtfest dazu ein, sich zu amüsieren. Sie sind aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und weiteren Regionen Deutschlands nach Eisenhüttenstadt gekommen. Bleibt also nur noch, allen Stadtfestbesuchern viel Vergnügen zu wünschen.