Müggelspreeschau Hangelsberg
: 400 Besucher bei Blauen Wienern und Deutschen Riesen

In Hangelsberg begeisterten die Kaninchen auf der Müggelspreeschau hunderte Besucher. Doch trotz voller Halle kämpfen Kaninchenzüchter mit Nachwuchsmangel und steigenden Kosten.
Von
Michel Nowak
Hangelsberg
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Kaninchen und Züchter als Motiv: Gerlinde Lehmann fotografiert Dörte Pohl und Wolfgang Wroblewski.

Kaninchen und Züchter als Motiv: Gerlinde Lehmann fotografiert Dörte Pohl und Wolfgang Wroblewski in Hangelsberg.

Michel Nowak
  • In Hangelsberg lockte die Müggelspreeschau am Sonnabend mehr als 400 Besucher an.
  • Gezeigt wurden Rassen wie „Deutsche Riesen“, „Blaue Wiener“, „Zwergwidder“ und „Großchinchillas“.
  • Der Verein meldet Probleme: weniger Züchter, geringe Jugendbeteiligung und steigende Kosten.
  • Elf Aussteller aus drei Vereinen präsentierten 92 Kaninchen – früher waren es über doppelt so viele.
  • Familienfest und Lampionumzug begleiteten die Schau – eine Neuauflage ist für nächstes Jahr geplant.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Für ein Wochenende waren sie die Stars in der Müggelspreehalle: Vertreter von Kaninchenrassen wie „Deutsche Riesen“, „Blaue Wiener“ oder „Zwergwidder“ gab es in Hangelsberg zu sehen. Und anschauen wollten sie wieder viele Gäste. Zur vom Kaninchenzüchterverein „D 789 Hangelsberg 1963“ organisierten Schau kamen allein am Sonnabend mehr als 400 Besucher. „Unsere Tombola war schon um 15:30 Uhr ausverkauft“, so Dörte Pohl, die 2. Vorsitzende des Vereins.

Dabei gestalte sich das Umfeld für solche Kaninchen-Ausstellungen zunehmend schwierig. So sinke die Zahl der Züchter stetig. „Die Jugend begeistert sich kaum für die Haltung“, so Dörte Pohl. Das liege am Aufwand, vor allem aber auch an steigenden Kosten für Futter und Tierarzt.

Insgesamt beteiligten sich dieses Mal elf Aussteller aus drei Vereinen mit insgesamt 92 Kaninchen an der traditionellen Herbstausstellung. Vor etwa zehn Jahren konnten noch mehr als doppelt so viele Tiere gezeigt werden.

Fünf Kilogramm schwere „Großchinchillas“ in Hangelsberg

Bereits am Freitag bewerteten Preisrichter viele Kaninchen – etwa die rund fünf Kilogramm schweren „Großchinchillas“ von Züchter Frank Fredrich. Am Wochenende folgten die Besuchertage – inklusive Familienfest und Lampionumzug am Samstagabend. Dabei unterstützte dann auch die Hangelsberger Feuerwehr.

Speckgürtel

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Am Ende zogen die rund 30 Helfer ein positives Fazit. Und so soll es auch im nächsten Jahr eine Neuauflage der Müggelspreeschau mit „Farbenzwergen“, „Hasenkaninchen“ und „Blaugrau-Rexen“ in Hangelsberg geben.