In einer gemeinsamen Erklärung haben die Gemeindevertreter von Woltersdorf den Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine scharf verurteilt. „Unsere Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine, die Opfer dieses Krieges sind. Dieser Krieg gefährdet nicht nur den Frieden und die Sicherheit in Europa, sondern in der ganzen Welt“, heißt es in einem Schreiben, das Bündnis 90/Grüne, CDU, FBW, Linke, SPD, UW und WBF unterzeichnet haben.
Die Gemeindevertretung fordert unter anderem den unverzüglichen Stopp der Angriffshandlungen gegen die Ukraine und den Abzug aller russischen Truppen aus ukrainischem Staatsgebiet. Auch sollen alle EU-Ostgrenzen für Geflüchtete aus dem Kriegsgebiet geöffnet werden.
Um ihre Forderungen nach Frieden zu unterstreichen, rufen die Woltersdorfer Fraktionen alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Kundgebung auf. Sie soll am Freitag (4. März) um 19 Uhr vor dem Kulturhaus „Alte Schule“ beginnen.

Wenn Wohnraum für Flüchtlinge, dann E-Mail an Bürgermeister

Darüber hinaus wird die Aufnahme von Flüchtlingen befürwortet. Wer Wohnraum zur Verfügung stellen wolle, könne sich per E-Mail an den neuen Bürgermeister Christian Stauch wenden, heißt es. Die Adresse lautet: Buergermeister@Gemeinde-Woltersdorf.de.
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