Tesla Grünheide: Model Y legt zu, verpasst aber Top 10

„Made in Grünheide“: Ein Fahrzeug vom Typ Model Y vor dem Haupteingang der Gigafactory Berlin-Brandenburg von Tesla. (Archivbild)
Christian Heinig- E-Autos legten im August zu: 68.930 Neuzulassungen, Anteil 32,4 Prozent.
- Tesla kam auf 3034 Neuzulassungen in Deutschland – die Juli-Delle ist vorbei.
- Model 3 führte bei Tesla mit 1605 Zulassungen, das Model Y erreichte 1426.
- Beide Modelle verfehlten die Top 10; vorn lag der Škoda Elroq, dann BMW X1 und VW ID.7.
- Tesla plant in Grünheide mehr Output ab Oktober und will 1000 weitere Mitarbeitende einstellen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Reine Elektroautos legen auf dem deutschen Automarkt weiter stark zu. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) kamen im August bundesweit 68.930 neue E-Autos auf die Straße. Der Anteil an allen Neuzulassungen lag damit bei 32,4 Prozent.
Auch Tesla und damit die Gigafactory Berlin-Brandenburg in Grünheide, kurz GFBB, können von dem Trend erneut profitieren. Allerdings fällt der Anteil des US-Herstellers geringer aus als der einiger Konkurrenten. Immerhin: Die Zulassungsdelle aus dem Juli konnte ausgemerzt werden.
Damals waren von Tesla deutschlandweit überraschend nur 367 Fahrzeuge zugelassen worden – nach 7768 im Vormonat Juni. Im August stieg die Zahl nun wieder merklich an, wenn auch nicht übermäßig.
Tesla in Grünheide: Das sind die Zulassungszahlen für August
Laut KBA sind im August hierzulande insgesamt 3034 Teslas neu auf die Straße gekommen. Mehr als die Hälfte davon, nämlich genau 1605 Stück, entfielen auf die Mittelklasse-Limousine Model 3. Teslas Bestseller, das Model Y, das auch in der Grünheider Fabrik gebaut wird, kam zudem auf 1426 Neuzulassungen.
Beide Modelle verfehlten damit allerdings einen Platz in den Top 10 der gefragtesten E-Autos in Deutschland. Die Nase vorn hatte hier im August erneut der Škoda Elroq mit 3038 Exemplaren, gefolgt vom BMW X1 (2449) und dem VW ID.7 (2236).
Dass das Interesse an E-Autos in Deutschland weiter wächst, kommt nicht unerwartet. Die hohen Preise für Benzin und Diesel spielen laut Experten eine Rolle. Auch die neue staatliche Elektroprämie hat einen Nachfrageschub ausgelöst. Wie lange dieser anhält, ist jedoch offen.
Tesla will Produktion in Grünheide weiter steigern
Betrachtet man ganz Europa, geben die Absatzzahlen von Tesla derzeit ein gemischtes Bild ab. Nach einer Auswertung der Nachrichtenagentur Reuters konnte der US-Elektroautobauer im August in Frankreich und Dänemark starke Zuwächse verzeichnen. Anders lief es dagegen in Norwegen, Spanien, Schweden, Portugal und Italien. Dort gingen die Zulassungszahlen jeweils zurück.
Insgesamt erfreut sich Tesla 2026 im Vergleich zum Vorjahr aber bislang einer deutlich höheren Nachfrage, vor allem in Deutschland – mit Folgen für die Fabrik in Grünheide. Dort soll die Produktion weiter hochgefahren werden. Die Rede ist von einer Steigerung des wöchentlichen Produktionsvolumens ab Oktober auf 7500 Fahrzeuge. Dazu sollen weitere 1000 Mitarbeitende eingestellt werden.


