Tesla in Grünheide: Bilger für Zulassung von Assistenzsystem

Steffen Bilger (CDU), Bundesminister für Verkehr, sieht im Fahrassistenzsystems von Tesla viel Potenzial.
Florian Wiegand/dpa- Bilger will EU-Zulassung für Teslas fortgeschrittenes Fahrassistenzsystem vorantreiben.
- Er sieht Potenzial für Innovation und mehr Verkehrssicherheit – Haftungsfragen sind offen.
- Falls EU-Einigung scheitert, prüft er nationale Lösungen in Deutschland.
- Tesla rechnet mit EU-Zulassung in den kommenden Monaten; System entlastet Fahrer weitgehend.
- In den USA nutzen Fahrer „Full Self-Driving (Überwacht)“, Berichte nennen Zulassungen in Europa.
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Bundesverkehrsminister Steffen Bilger will sich für die EU-Zulassung eines fortgeschrittenen Fahrassistenzsystems des Elektroautobauers Tesla einsetzen. Der CDU-Politiker sagte bei einer Fachkonferenz von „Tagesspiegel Background“ in Berlin, er halte eine Verständigung auf EU-Ebene für sinnvoll. Wenn das nicht klappe, müsse man darüber sprechen, was man in Deutschland tun könne.
Bei der Zulassung des Assistenzsystems von Tesla seien viele technische Dinge zu klären, aber auch Fragen der Haftung, sagte Bilger. Für ihn stehe im Mittelpunkt, Innovation zu ermöglichen. Der Minister verwies aber auch auf Chancen für die Verkehrssicherheit. Er werde sich dafür einsetzen, dass dieses System zeitnah europaweit eingesetzt werden könne. Bilger sagte, Deutschland habe beim autonomen Fahren eine Vorreiterrolle.
Im April hatte Tesla deutlich gemacht, damit zu rechnen, dass sein fortgeschrittenes Fahrassistenzsystem in den kommenden Monaten in der ganzen EU zugelassen wird. Das System soll Fahrern weitgehend die Steuerung abnehmen. Fahrer in den USA können die Software mit dem vollen Namen „Full Self-Driving (Überwacht)“ bereits seit einigen Jahren nutzen. Medienberichten zufolge ist das System bereits in mehreren europäischen Ländern zugelassen.