Fridays for Future
: AfD-Anfrage nach Klima-Demo in Frankfurt

Die Waldorfschule unterstützt den Protest der Schüler für das Klima. Das Land stellt der Schule frei, wie sie damit umgeht.
Von
Thomas Gutke
Frankfurt (Oder)
Jetzt in der App anhören

Gut 150 Schüler hatten sich Anfang Mai an der ersten Klima-Demo in Frankfurt beteiligt.

Jan-Henrik Hnida

In ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage, die nun vorliegt, gibt das Land der Waldorfschule nun ein Stück weit Rückendeckung. Sie stellt frei, wie die Schulen mit dem Engagement ihrer Schüler umgehen. Zwar seien die Schüler nicht von der Schulpflicht befreit. Doch es obliege den Schulen zu klären, "inwieweit die Teilnahme an den Demonstrationen als schulische Veranstaltung, z.B. im Rahmen von Projekttagen oder Exkursionen gegeben war“, heißt es. Sei dies nicht der Fall stünden verschiedene Erziehungsmaßnahmen zur Verfügung, „die nach pädagogischem Ermessen zur Anwendung kommen“. Beispielsweise bekamen Schüler vom Gauß-Gymnasium, die an den Demos teilgenommen hatten, Fehlzeiten auf dem Zeugnis vermerkt. Grundsätzlich begrüße das Land jedoch das Engagement der Schüler. „Dazu gehört auch das Verständnis für das konkrete Anliegen, eine nachhaltige Umweltpolitik zu fordern“.