Himmelfahrt
: Helenesee in Frankfurt (Oder) fast wieder im Normalbetrieb

Der Helenesee in Frankfurt (Oder) ist wieder fast normal geöffnet. Auch auf Waffeln und Getränke muss man nicht verzichten.
Von
René Matschkowiak
Frankfurt (Oder)
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  • Genießen den Helenesee auch wenn es noch nicht so richtig warm ist: Denise Knepke und ihr Enkelkind Loe haben viel Platz zum Entspannen und zum Ball spielen.

    Genießen den Helenesee auch wenn es noch nicht so richtig warm ist: Denise Knepke und ihr Enkelkind Loe haben viel Platz zum Entspannen und zum Ball spielen.

    René Matschkowiak
  • Weniger Sitzgelegenheiten als normalerweise, aber immerhin geöffnet, freut sich Marco Benz von der Aloha-Bar am Oststrand.

    Weniger Sitzgelegenheiten als normalerweise, aber immerhin geöffnet, freut sich Marco Benz von der Aloha-Bar am Oststrand.

    René Matschkowiak
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Außerdem ist der Mitarbeiter der Gronefelder Werkstätten sehr froh, wieder arbeiten zu können. „Ich war zwischendurch schon mal hier und hätte am liebsten was gemacht“, gesteht er. Durfte er allerdings nicht. Jetzt arbeitet sich Helmut schnell am Strand entlang, der am Dienstag nicht allzu stark besucht ist.

Denise Knepke hat sich trotz der kühlen Temperaturen auf ihrer Decke mit Enkel Leo niedergelassen. Baden will der 5–Jährige zwar erst, wenn es wärmer ist, aber Fußballspielen im Sand, dafür ist jetzt die beste Zeit. „Ich vermisse meine Freunde“, so das Kita–Kind. Oma Denise will mit ihrem Ausflug ans Wasser die Eltern entlasten, die sich sonst um Leo kümmern.

Bevorzugtes Ausflugsziel an Himmelfahrt

Am Eingang an der Kasse steht wieder eine Mitarbeiterin, die Eintritt kassieren darf und auch die Gastronomie versucht sich den Regeln entsprechend in Normalität. Ein klein wenig Alltag ist wieder eingezogen im Frankfurter Kleinod. So ganz wird das aber noch nicht gelingen, glaubt Horst Pinkawa. An Christi Himmelfahrt ist die Helene traditionell bevorzugtes Ausflugsziel. Ob das auch in diesem Jahr so wird?

„Ich werde öffnen, aber meine Sachen nur zum Mitnehmen verkaufen“, so der Gastronom. Immerhin lädt bei ihm die kleine Mauer am Strand zum Verweilen ein. Kaffee und Bier wird in Wegwerfbechern gereicht — was noch vor ein paar Monaten verpönt war. Sicher ist sicher. „Die Regeln für Gaststätten und Imbisse sind noch ziemlich schwammig“, findet Horst Pinkawa. Einen Snack gibt es trotzdem, so auch Crêpes, Waffeln oder Eis. Ein paar Hundert Meter weiter am Oststrand räumt Marco Benz an der Aloha–Bar die ersten Möbel nach draußen. Seine Sessel aus Holzpaletten werden mit Kissen bestückt. „Natürlich achten wir auf den Abstand“, so der langjährige Gaststättenbetreiber.

Sein Angebot an Speisen und Getränken wird an Christi Himmelfahrt allerdings nicht ausgedünnt. „In den letzten Jahren hat sich der Herrentag immer mehr zum Familientag gewandelt“, freut er sich. Das kommt dem Cocktailspezialisten entgegen, denn so fließt nicht nur Bier aus dem Hahn. Auch Pizza und Flammkuchen wird den Weg in hungrige Mägen finden. Marco Benz erhofft sich ein ordentliches Feiertagsgeschäft, genau planen lässt sich das allerdings noch nicht. Auch der Helenesee–Verwalter Uwe Grack kann es noch nicht einschätzen. „Die großen Toilettenanlagen dürfen wir noch nicht öffnen.“ Allerdings sollen die WCs der Gastronomiebetriebe unter den derzeitigen Regeln geöffnet werden.

Campingbetrieb ab 25. Mai

Einige Camper sind schon angereist, die ein eigenes WC–System im Wohnmobil oder Wohnwagen haben. Am 25. Mai soll es dann nach dem Willen der Landesregierung auf dem kompletten Campingplatz wieder losgehen. „Wir stehen in den Startlöchern“, sagt Grack. Schwierigkeiten bereitet ihm jetzt nicht mehr das Desinfektionsmittel, das es in ausreichendem Maß gibt, sondern die passenden Spender.

„Eine Bestellung, die jetzt eintreffen sollte, wurde uns gerade storniert“, ärgert er sich. Dennoch hofft Uwe Grack mit vielen deutschen Campern auf dem Platz, die Saison noch irgendwie zu retten. Buchungen und auch Rückmeldungen von anderen Campingplatzbetreibern ließen zumindest hoffen, so Uwe Grack.

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