Lennépark in Frankfurt (Oder)
: Wann die Parknacht 2026 steigt und wofür gesammelt wird

Die kleine Parknacht im Lennépark ist ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender in Frankfurt (Oder). Wann die nächste Auflage steigt und wofür die Bürgerinitiative 2026 Spenden sammelt.
Von
Thomas Meiler
Frankfurt (Oder)
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Frankfurt (Oder), 24.08.2019 - 10. KLEINE PARKNACHT
Die FreyFaeneyn Frankfurt (Oder) eroeffneten mit 3 lautstarken Boerlllerschuessen die 10. kleine Parknacht

Frankfurt (Oder), 24.08.2019 - 10. KLEINE PARKNACHT
Die FreyFaeneyn Frankfurt (Oder) eroeffneten mit 3 lautstarken Boerlllerschuessen die 10. kleine Parknacht

Die kleine Parknacht lockt jährlich Tausende Besucher in den Lennépark in Frankfurt (Oder). Wann die nächste Auflage des beliebten Festes steigt und was zum Programm bereits bekannt ist.

Winfried Mausolf
  • Die kleine Parknacht steigt am 20. Juni 2026 im Lennépark – Motto „Flower-Power“.
  • Start ist um 17 Uhr, gegen 22 Uhr wird es ruhiger; die Musikschule eröffnet mit einem Konzert.
  • Spenden fließen in die Restaurierung des Schöpferdenkmals, weitere Programmpunkte folgen.
  • Das Spendenjahr steht unter „50 Jahre Gartendenkmal“: geführter Spaziergang ist geplant.
  • Schüler zeigen am 29. und 30. Mai Kunst in den Lenné Passagen, Bauarbeiten im Norden laufen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Flower-Power in unserem Gartendenkmal“ – so lautet Motto der kleinen Parknacht 2026, die am 20. Juni wieder Tausende von Menschen aus Frankfurt (Oder) in den Lennépark locken soll.

„Wir haben uns in diesem Jahr für ein buntes Motto entschieden und freuen uns, dass wir auch fünf neue Akteure für unser Fest gewinnen konnten“, berichtete Sonja Gudlowski von der Bürgerinitiative Lennépark anlässlich der jährlichen Kooperationsvereinbarung im Rathaus Frankfurt (Oder).

Bereits zum 16. Mal findet das beliebte Fest in Frankfurts grünem Herzen statt, das vor allem von Ehrenamtlichen getragen wird und bei dem sich immer auch ein breiter Querschnitt der engagierten Stadtgesellschaft in grüner Umgebung präsentiert. Neben zahlreichen musikalischen Auftritten erwartet die Besucher auch diesmal ein vielfältiges Rahmenprogramm für junge und ältere Besucher. „Wir wollen ein buntes, blumiges und friedliches Fest feiern“, so Gudlowski.

Über das Programm wollte Sonja Gudlowski noch nicht allzu viel verraten. „Fest steht in jedem Fall, dass die Musikschule die Parknacht mit einem Konzert feierlich eröffnet“, blickt sie voraus. Was sonst noch los sein wird, will die Bürgerinitiative erst in den nächsten Wochen bekannt geben, denn noch laufen die Vorbereitungen. Los geht es jedenfalls um 17 Uhr, gegen 22 Uhr, wenn es langsam dunkel wird, soll es dann auch wieder ruhiger im Lennépark werden.

Gefeiert werden 50 Jahre Gartendenkmal in Frankfurt (Oder)

Neben der kleinen Parknacht sind im von der Bürgerinitiative auf die Beine gestellten 19. Lennépark-Spendenjahr noch weitere Veranstaltungen und Aktionen geplant. Los ging es schon Ende April mit dem Frühjahrsputz. „Hier haben uns Schüler der achten Klassen des Karl-Liebknecht-Gymnasiums unterstützt. Das hat wunderbar geklappt“, lobte Gudlowski den ehrenamtlichen Einsatz.

Das gesamte Jahresprogramm des Spendenjahres steht unter dem Motto „50 Jahre Gartendenkmal“. Denn am 24. November 1976 wurde der Lennépark in die Bezirkdenkmalliste der ehemaligen DDR eingetragen. Heute steht die Gartenanlage in der Innenstadt auf der Gartendenkmalliste des Brandenburgischen Landesamts für Denkmalpflege.

Spendensammlung für die Sanierung des Schöpferdenkmals

„Das wollen wir natürlich in diesem Jahr würdigen“, sagte Bürgermeister Claus Junghanns, der für die Stadt die Kooperationsvereinbarung unterschrieb. „Der Lennépark ist ein wichtiger Teil unserer Stadt. Darum ist es wichtig, die Anlage zu pflegen und sich dafür zu engagieren.“

Schon seit über 180 Jahren gibt es den von Gartenarchitekt Peter Joseph Lenné gestalteten Park in Frankfurt (Oder) bereits, „und damals wie heute war es schwierig für die Stadt, diesen alleine zu pflegen und zu finanzieren“, meinte Junghanns. Daher sei er glücklich, dass Sonja Gudlowski und ihre Mitstreiter von der Bürgerinitiative sich so für den Lennépark einsetzen.

Sonja Gudlowski von der Bürgerinitiative, Bürgermeister Claus Junghanns und Florian Beck, Leiter des Tiefbauamtes (v. l. n. r..), bei der Unterzeichnung der jährlichen Kooperationsvereinbarung für den Lennépark in Frankfurt (Oder).

Sonja Gudlowski von der Bürgerinitiative, Bürgermeister Claus Junghanns und Florian Beck, Leiter des Tiefbauamtes (v. l. n. r..), bei der Unterzeichnung der jährlichen Kooperationsvereinbarung für den Lennépark in Frankfurt (Oder).

Thomas Meiler

Die Spenden, die 2026 vor allem auch bei der Kleinen Parknacht gesammelt werden, fließen in die Restaurierung des Schöpferdenkmals. „Man kann die Inschriften so gut wie nicht mehr lesen. Da ist das Geld gut dafür eingesetzt“, so Gudlowski.

Lenné-Grundschule mit Ausstellung in Frankfurt (Oder)

Bei einem geführten Spaziergang soll hier noch einmal gezielt darauf eingegangen werden. Zudem wird Sonja Gudlowski zusammen mit einem Vertreter der Denkmalschutzbehörde über die Bedeutung von 50 Jahren Gartendenkmal eingehen. Der genaue Termin für den Spaziergang steht allerdings noch nicht fest und wird noch bekannt gegeben.

Fest steht aber eine Aktion in den Lenné Passagen. Am 29. und 30. Mai werden Schüler der Lenné-Grundschule Kunstwerke zum Thema „Lennépark“ ausstellen. „Es ist immer etwas Besonderes, wenn Kinder aus ihren Augen und Vorstellungen den Park malen und vorstellen. Ich freue mich auf die Ausstellung“, so Gudlowski.

Auch baulich wird sich in diesem Jahr im nördlichen Bereich des Lennéparks einiges tun. Anfang Juli 2026 sollen die Arbeiten rund um die Haltestelle „Topfmarkt“ beendet sein. Anschließend soll der Park bis zur Karl-Marx-Straße erweitert werden. Dafür werden unter anderem 28 neue Bäume vom Park bis hinunter in Richtung Magistrale gepflanzt.

Außerdem werde der Geh- und Radweg mit Naturstein-Elementen saniert. „Was wir angekündigt haben, setzen wir jetzt in die Realität um“, bestätigte Florian Beck, Leiter des Amtes für Tief-. Straßenbau und Grünflächen. 3,6 Millionen Euro werden insgesamt investiert. Das Geld dafür stammt zu großen Teilen aus EU-Fördermitteln, rund 350.000 Euro muss die Stadt selbst aufbringen.