Pfingsten: Ab Donnerstag drohen in Frankfurt (Oder) die nächsten Staus

Einen Super-Stau gab es an Christi Himmelfahrt, der das Frankfurter Stadtzentrum beinahe einen Tag lang verstopfte. Vor dem Pfingstwochenende drohen ähnliche Zustände.
René MatschkowiakArbeitsgruppe analysiert Ursachen für Stau
Das Staugeschehen wurde in einer Arbeitsgruppe mit der Polizei diskutiert, so die Pressestelle der Stadtverwaltung. „Im Ergebnis dieser Kontrollen und dem daraus resultierenden Rückstau war ein bewusstes rücksichtsloses Fehlverhalten verschiedener Fahrzeugführer festzustellen“, berichte Pressereferentin Kora Kutschbach. Die Kreuzungen seien zugestellt worden, obwohl ein Einfahren in die Kreuzung bei Rot verboten sei. Hinzu kam das Vordrängeln aus den Seitenbereichen, weil von den Fahrern angenommen worden sei, dann schneller über die Staatsgrenze zu gelangen, so Kora Kutschbach weiter.
Stau verstopft Frankfurt (Oder) an Christi Himmelfahrt
Kilometerlange Staus an Christi Himmelfahrt an der Grenze zu Polen
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Behinderungen auf A10 und A11
Vor Pfingsten rechnet die Polizei bereits ab Donnerstagnachmittag mit „starken Verkehrsbewegungen“ in der gesamten Grenzregion. „Konkret sehen wir die örtlichen Schwerpunkte entlang der A12 sowie entlang der A11“, so Stefan Möhwald von der Pressestelle der Polizeidirektion Ost. Zudem sollten Autofahrer auf der östlichen A10 und der A11 Behinderungen durch Baustellen in ihre Reiseplanungen einbeziehen. Auch sei davon auszugehen, dass sämtliche Ein– und Ausfallstraßen nach Berlin und die Grenzübergänge nach Polen belastet sein werden.
Für Frankfurt schätzt die Polizei den Bereich Karl–Marx–Straße/ Rosa–Luxemburg–Straße als Stau–Schwerpunkt ein. „Sowohl Landes– als auch Bundespolizei haben dies im Auge und werden bei Bedarf verkehrsregulierend eingreifen“, sagt Möhwald.
Zentrum Frankfurts nur zu Fuß oder mit dem Bus
Die Lichtzeichenanlagen am Pfingstwochenende abzuschalten, wäre – laut Ordnungsamt – „kontraproduktiv, da dann gar keine Verkehrssicherheit mehr gegeben wäre“. Der querende Fußgänger– und Radverkehr müsse ebenfalls gesichert werden. Stadt und Polizei empfehlen nach Möglichkeit, das Zentrum nicht mit dem Auto anzusteuern — und sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Bus und Straßenbahn fortzubewegen.
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