Transvocale 2024 Frankfurt (Oder): Festival im November – Bands, Tickets, Programm

Das Weltmusik-Festival Transvocale ist das Veranstaltungs-Highlight in Frankfurt (Oder) und Słubice im Monat November. Im vergangenen Jahr feierten und tanzten Hunderte Besucher im Kleist Forum. Wer ist diesmal dabei?
René Matschkowiak- Transvocale 2024 in Frankfurt (Oder) und Słubice feiert 20. Jubiläum vom 14.-16. November.
- Festival verbindet Tradition und Moderne; Eröffnung mit Stoppok & Band.
- Künstler aus aller Welt, Fokus auf Italien und Polen; Highlights: Pippo Pollina, Kwiat Jabłoni.
- Tickets: 30 Euro, ermäßigt 15 Euro; Aftershow-Partys im Darstellbar.
- Die Veranstaltung betont kulturelle und politische Bedeutung, feiert Vielfalt und Zusammenhalt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wer wissen möchte, was Frankfurt (Oder) und Słubice als Doppelstadt ausmacht, der sollte sich die Tage vom 14. bis 16. November rot im Kalender anstreichen. Unbedingt. Denn wie keine zweite Veranstaltung bringt die Transvocale Menschen aus und in beiden Städten wirklich zusammen. Und das bereits seit 20 Jahren. Der Grund dafür ist ein ganz einfacher: Musik.
Dabei strahlt das Weltmusik-Festival nach zwei Jahrzehnten weit über die Grenzen der Grenzstädte hinaus. Auf die vielen namhaften Künstler aus aller Welt, die in der Geschichte der Transvocale bereits auf den Bühnen in Frankfurt (Oder) und Słubice aufgetreten sind, trifft das ohnehin zu. Aber auch nicht wenige Besucher nehmen inzwischen weite Reisen auf sich, um bei der Transvocale in der Doppelstadt mit dabei zu sein. Das Festival ist zu einer Marke geworden, bei der man sich auf eines verlassen kann – dass es in jedem Jahr musikalisch viel Neues zu entdecken gibt.
Stoppok & Band eröffnen Transvocale 2024 in Frankfurt (Oder)
Das gilt natürlich auch für die Jubiläumsausgabe. „Wir wollten inhaltlich Brücken bauen, zwischen Tradition und Moderne, zwischen Nische und Mainstream, zwischen Liedermachern und Pop“, erklärt Daniel Zein, der zusammen mit Piotr Tamborski das Programm auf die Beine gestellt hat.
Sowohl am Donnerstag (14.11.) und am Sonnabend (16.11.) finden alle Konzerte im Kleist Forum statt. Am Freitag (15.11.) verteilen sich Künstler und Bands auf verschiedene Locations in der Doppelstadt – das Collegium Polonicum (CP) und das Kulturhaus Smok in Słubice sowie die Kuma, die Havana Bar und das Theater des Lachens (TdL) in Frankfurt (Oder).
Gleich zur Eröffnung am Donnerstag spielt mit Stefan Stoppok und seiner Band ein Folkrock-Musiker, der bereits bei der Premiere der Transvocale im Jahr 2004 mit dabei war. „Es gibt wohl niemanden, der besser zur Eröffnung passen würde“, sagt Daniel Zein, und nennt zwei weitere Beispiele, um das weltmusikalische Spektrum deutlich zu machen: Kin’Gongolo Kiniata aus Kinshasa (DR Kongo) haben alte Flaschen recycelt, daraus Musikinstrumente gebaut und spielen darauf energiegeladene „Punkmusik aus Afrika“ (15.11, 21:15 Uhr, Collegium Polonicum).
Sveriges Vänner hingegen stehen für eher traditionelles skandinavisches Liedtum. Dahinter stehen Gudrun Selle und Johannes Uhlmann, die im Theater des Lachens (15.11., 19 Uhr) mit Akkordeon, Flöten, Trommel und Gesang zu einer akustischen Reise nach Schweden einladen.
Transvocale 2024 in Frankfurt (Oder) mit Fokus auf Italien
„Mit Italien haben wir in diesem Jahr auch einen kleinen Länderschwerpunkt“, erklärt Daniel Zein. Angefangen bei Veeble (14.11., 20 Uhr), die „die Tradition der Straße mitbringen und sehr nach vorn gehen werden“, sagt er. Über Suonne d‘Ajere (16.11., 21:30 Uhr), die altes italienisches Liedgut vorträgt. Bis hin zu Pippo Pollina, der das Festival mit seinem Konzert am Sonnabend (16.11., 22.30 Uhr) beschließen wird. „Mit ihm haben wir den Liedermacher aus Italien gewinnen können“.
Bei der Pressekonferenz zur 20. Auflage freut sich sein polnischer Kollege Piotr Tamborski vor allem auch darüber, dass einmal mehr drei echte Hochkaräter aus Polen auf der Bühne stehen werden. Von Anfang an bot die Transvocale für das deutsche Publikum die Möglichkeit, Einblicke in die vielfältige, aufregende Musikszene des Nachbarlandes zu bekommen.
Mit Kwiat Jabłoni (was übersetzt so viel wie Apfelblüte heißt) dürfen sich die Besucher diesmal am Auftaktabend (14.11./21 Uhr) auf eine der aktuell angesagtesten Bands in Polen freuen. Bereits seit über 30 Jahren auf der Bühne steht Sängerin Anita Lipnicka. Östlich der Oder können viele ihre Songs mitsingen. Einige davon wird sie auch am 16. November (20 Uhr) mit im Gepäck haben. Im Collegium Polonicum zu Gast ist außerdem Alternativ-Rocker Lech Janerka (15.11./20:15 Uhr).
Programm Transvocale 2024
- 14. November (Kleist Forum): Eröffnung (18 Uhr), Stoppok&Band (18:30 Uhr), Veeble (20 Uhr/Foyer), JC & Angelina Grimshaw (20 Uhr/Studiobühne), Kwiat Jabłoni (21 Uhr)
- 15. November: o.Lu (19 Uhr/Kuma), Michał Rudas (19 Uhr/Havana Bar), Sveriges Vänner (19 Uhr/TdL), AySay (19 Uhr/SMOK), Lech Janerka (20:15 Uhr/CP), Kin’Gongolo Kiniata (21:15 Uhr/CP), BIOS (21:15 Uhr/SMOK), Kelvin Jones (22:15 Uhr/CP), Omnion (23:30 Uhr)
- 16. November (Kleist Forum): Lucia de Carvalho (19 Uhr/Foyer), Paula Roma (19 Uhr/Studiobühne), Anita Lipnicka (20 Uhr), Zar Electrik (21:30 Uhr/Foyer), Suonne d‘Ajere (21:30 Uhr/Studiobühne), Pippo Pollina (22:30 Uhr)
- Am Donnerstag (14.11.) und Sonnabend (16.11.) wird nach den Konzerten jeweils noch zur Aftershow-Party in die Darstellbar eingeladen.
Transvocale 2024 Frankfurt (Oder): Was die Tickets kosten
„Es gibt nicht viele Festivals, die es schaffen, 20 Jahre lang zu bestehen“, sagt Tomasz Pilarski, Leiter des Frankfurter Stadtmarketings und als ehemaliger Chef des SMOK einer derjenigen, die die Transvocale mit groß gemacht haben. Zum Jubiläum verspricht er nicht nur „eine große Torte“, sondern auch eine Ausstellung mit allen Plakaten aus 20 bewegten Jahren Transvocale.
Als kleines Geburtstagsgeschenk und Dankeschön an das treue Publikum sollen auch leuchtende Transvocale-Armbänder verteilt werden, ergänzt Florian Vogel, künstlerischer Leiter im Kleist Forum. Für ihn hat das Weltmusik-Festival auch eine politische Bedeutung: In einer Zeit, in der „demokratiefeindliche, kunstfeindliche Kräfte“ zunehmend politisch an Einfluss gewinnen, „zeigen wir hier, dass es auch anders geht, und dass wir miteinander das feiern, was uns zusammenhält“.
Die personalisierten Festivaltickets für 60 Euro sind bereits vergriffen. Tagestickets gibt es zum Preis von 30 Euro, ermäßigt 15 Euro an der Kasse im Kleist Forum, in der Deutsch-Polnischen Tourist-Information im Bolfrashaus, im SMOK – oder online über die Website www.transvocale.de.


