Am Freitagabend (23.09.) startet die Zeltgaudi mit dem Fassanstich – dann wird nach zwei Jahren Corona-Pause auf dem Brunnenplatz in Frankfurt (Oder) wieder Oktoberfest gefeiert. Zwei Wochenenden hintereinander (am 23., 24., 30. September sowie am 1. und 2. Oktober) wird ab 18 Uhr mit Brezeln, Bier und Blasmusik gefeiert. Der Einlass beginnt jeweils ab 17 Uhr.
Die Vorbereitungen liefen gut, sagte Veranstalter Daniel Grabow am Donnerstag – trotz einiger Verzögerungen durch das neu angeschaffte Festzelt. Er blicke mit Vorfreude auf die Veranstaltung. „Einmal im Jahr gehört das einfach dazu“, sagte Grabow. „Ich freue mich wirklich, mal wieder mit allen abzuhotten“, so der Frankfurter. Vor allem freue er sich darauf, sich in Tracht zu schmeißen. Dirndl und Lederhose seien zwar keine Pflicht, „aber es macht Spaß, sich mal anders anzuziehen und darauf einzulassen“, findet Grabow.
Für alle, die bei der Gaudi dabei sein wollen, gebe es auch noch Resttickets – für Kurzentschlossene auch an der Abendkasse. Ein normales Ticket kostet 20 Euro und beinhaltet eine Sitzplatzgarantie von 17 bis 19 Uhr. Am 3. Oktober gibt es dann noch einen Tag der offenen Tür am Festzelt, organisiert von der MOZ und der Awo, für alle und ohne Eintritt.

„Jochens Jungs“ spielen Blasmusik und sollen der Menge einheizen

Auch „Jochens Jungs“ freuen sich auf die Rückkehr ins Festzelt. Die Band soll wieder für Unterhaltung beim Oktoberfest sorgen. „Wir freuen uns riesig, nach der langen Zwangspause den Menschen mit unserer Musik ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und die alltäglichen Sorgen für den Moment zu vergessen“, sagt Andreas Wolff von der Band. Das Oktoberfest sei der größte Auftritt der Blasmusik-Truppe und „der Höhepunkt eines jeden Jahres“.
Worauf sich die Besucherinnen und Besucher der „Frankfurter Wies’n“ freuen dürfen, wolle er nicht komplett verraten, es seien aber neben Überraschungen auch „altbekannte Wiesenlieder“ und auch aktuelle Nummer 1-Hits aus den Charts dabei, so Wolff.
Ihr Repertoire bauen „Jochens Jungs“ aber nicht nur auf Altbewährtem auf; sie interpretierten auch viel aus anderen Bereichen. „Als Musikanten stehen wir sämtlicher Musik offen gegenüber“, doch auch im Privaten hörten die „Jungs“ moderne Blas- oder Partymusik. Und dass, obwohl die Musiker, die alle aus der Region um Frankfurt (Oder) kommen, sich ebenso in anderen Bereichen ausprobiert haben. „Schon als Kinder haben alle von uns musiziert und später auch in kleinen Ensembles wie Blasmusik, Tanzmusik, aber auch in einer Heavy-Metal-Band mitgewirkt. Dann hieß es für uns ‚back to the roots‘ und so haben wir mit unseren Ursprungsinstrumenten zur Party-Blasmusik gefunden“, erklärt Andreas Wolff, wie Ostbrandenburger dazu kommen, eine bayrische Blaskapelle zu gründen.

Freiwillige kostenlose Corona-Tests vor dem Zelt am Brunnenplatz möglich

Die Band wird neben DJ Achim Orthen im Festzelt auf dem Brunnenplatz für die passende Stimmung zum Oktoberfest sorgen. Vor dem Festzelt werde es eine kostenlose Möglichkeit geben, sich auf Corona zu testen, erklärt Daniel Grabow. Er betont, dass es sich um freiwillige Tests handelt. Dennoch hatte Grabow auch bereits im Vorfeld des Oktoberfests empfohlen, getestet zur Veranstaltung zu kommen. Schließlich stiegen die Zahlen auch in der Oderstadt derzeit wieder an.
Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut bei 440,2 in Frankfurt (Oder), Dutzende Neuerkrankungen werden täglich registriert. Es gehe nicht nur um die Gesundheit aller Besucher, sondern „um gegenseitige Rücksicht“, appelliert Grabow. „Wenn Mitarbeiter krank werden, können wir das zweite Wochenende nicht durchführen“, betont der Veranstalter.
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