Halloween 2023 rund um Strausberg
: Wo es zwischen Hoppegarten und Müncheberg gruselig wird

Am Dienstag, 31. Oktober 2023, ist Halloween. Zwischen Hoppegarten und Müncheberg gibt es bereits am Wochenende zahlreiche Grusel-Feste für Hexen, Vampire und Skelette.
Von
Annemarie Diehr,
Dirk Schaal,
Claudia Braun
Strausberg
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Fantasiegestalten mit stimmungsvollen Masken bevölkern das Halloween-Fest im Museumspark Rüdersdorf.

Stephen Ruebsam

In diesem Jahr fällt Halloween (zugleich Reformationstag) im Land Brandenburg in die Herbstferien. Dadurch können zumindest Schülerinnen und Schüler am Abend länger durch die Straßen ziehen, um Süßigkeiten zu ergattern. Frühes Aufstehen ist am nächsten Tag kein Muss. Gerade für Familien bietet Halloween am Dienstag, 31. Oktober 2023, Anlass für gemeinsame Unternehmungen.

Zwischen Hoppegarten und Müncheberg, Rüdersdorf und Strausberg sind auch schon an den Tagen davor zahlreiche Veranstaltungen geplant.

Gruselspaß für Familien im Museumspark Rüdersdorf

Ein gruseliges Programm hat der Museumspark Rüdersdorf für alle großen und kleinen Geister vorbereitet. In diesem Jahr findet das beliebte Familienfest rund um „Samhain“, dem Fest zum Ende des Sommers und damit Ursprung von Halloween, rund um die historischen Rumfordöfen und den Festplatz am Wasser statt. Der Verein Wiesenzirkus sorgt mit Fantasiegestalten zum Motto Alchemie & Homunculus für Gruselschauer.

Auf dem farbig illuminierten Gelände mit seinen Industriedenkmälern gibt es außerdem flammende Schwerter der Dokan Kampfkunst sowie für Kinder Kürbisschnitzen, Stockbrotrösten, Ponyreiten, Basteln, Märchenerzählungen, Schminken und viel Musik. Der Hauptact auf der Bühne startet ab 17 Uhr: Dann spielt Subway-to-Sally-Frontmann Eric Fish mit Band im Rahmen der neuen Tour „Untiefen“.

Wann: Montag, 30. Oktober 2023, 15 bis 22 Uhr

Wo: Museumspark, Heinitzstraße 9, 15562 Rüdersdorf bei Berlin

Eintritt: 7 Euro für Erwachsene, 3 Euro für Kinder von 6 bis 16 Jahre, freier Eintritt für Kinder bis 5 Jahre. Tickets gibt es auch im Vorverkauf, am Haupteingang gibt es für die Käufer dann eine Extra-Spur zum Einlass.

Angst und Schrecken bei der Feuerwehr in Müncheberg

Die Halloween-Feier an der Feuerwache in Müncheberg hat Tradition: schaurig-schön in Szene gesetzt wird mit zahlreichen Requisiten die „Gruselhalle“. Beim Betreten müssen selbst erwachsene Horror-Fans starke Nerven beweisen. Neben „viel Blut und anderem Gesöff“ versprechen die Initiatoren schaurige Leckereien vom Grill. Kleine Grusel-Fans sind ebenfalls willkommen.

Wann: Sonnabend, 28. Oktober, ab 17 Uhr

Wo: Feuerwehr an der Eberswalder Straße 12b in Müncheberg

Eintritt: frei

Hönower Landfrauen und die Piraten

Zum zweiten Mal wird Halloween im Quartier der Landfrauen Hönow gefeiert. Von Groß bis Klein – für jeden soll etwas dabei sein. Angekündigt sind: Kürbisschnitzen in der Piratenkajüte, Piratenschmaus aus der Kombüse, Drinks von der Piratenbar sowie Tanz und Musik im Piratenquartier. Und am Feuer wird bei Gruselgeschichten Stockbrot gebacken.

Wann: Sonnabend, 28. Oktober, 17 bis 22 Uhr

Wo: Dorfstraße 42 (Gemeindehaus der Kirche) in Hönow

Eintritt: 2 Euro (Kinder 1 Euro)

Gruseliges in der Halloween-City von MOL

Wohl kaum ein Halloween-Fest in der Region kann auf so eine lange Tradition zurückblicken wie das der Freiwilligen Feuerwehr im Hoppegartener Ortsteil Münchehofe. Bereits am Freitag, 27. Oktober, beginnt ab 16 Uhr das gemeinsame Kürbisschnitzen im Feuerwehrgerätehaus. Dabei kommen erstaunliche Kunstwerke zustande, die am kommenden Sonnabend, 28. Oktober, von einer Jury prämiert werden. Ausgezeichnet werden auch wieder die gruseligsten Kostüme. Dazu gibt es den Gruselpfad, Essen und Trinken sowie Musik bis in die Abendstunden hinein.

Wann: Freitag, 27, Oktober, 16 Uhr (Kürbischnitzen) und Sonnabend, 28. Oktober, ab 18 Uhr (Halloweenfest)

Wo: Feuerwehrgerätehaus in der Triftstraße 21 in Münchehofe (Hoppegarten)

Eintritt: frei

Zauberer, Live-Musik und Feuershow auf dem Birkenplatz

Ein vielfältiges Programm wird bei der Halloweenparty auf dem Birkenplatz in Hönow geboten. Für die musikalische Unterhaltung sorgen Live-Bands und DJs: DJ MPone & DJ Tom (Schlager & Party Hits), Rightless Band (Blues/Rock'n' Roll/Metal) und DJ Stempelmann (Elektro/Proggy).

Daneben animieren Hüpfburgen und Fußballdart zur körperlichen Betätigung. Ein Zauberer, eine Dinoshow sowie die „Phönix-Girlz“ der Feuer- und Lichtershow sorgen für magischen Glanz auf dem Birkenplatz. An der Feuerschale kann Stockbrot gebacken werden. Außerdem werden Cocktails, Spanferkelbraten sowie Burger aus dem Foodtruck angeboten.

Wann: Sonnabend, 28. Oktober, von 14 bis 23 Uhr

Wo: Birkenplatz in Hönow

Eintritt: Erwachsene in Kostüm erhalten eine Ermäßigung. Preise sind vor Ort zu erfahren.

Geister- und Gruselgeschichten im Stadtmuseum

Das Stadtmuseum Strausberg lädt am Sonntag, 29. Oktober, zu einer besonderen Veranstaltung rund um das Fest der Geister- und Gruselgeschichten ein. Während sich die Besucherinnen und Besucher an Kuchen und hausgemachter Suppe stärken, können die Kinder bunte Halloweenbeutel, gruselige Geisterlichter oder niedliche Spinnenlollis basteln. Im Garten steht zusätzlich eine Feuerschale bereit, an der im 30-minütigen Takt Strausberger Sagen erzählt werden und Knüppelteig über den Flammen gebacken werden kann.

Wann: Sonntag, 29. Oktober, 15 bis 19 Uhr

Wo: Stadtmuseum Strausberg, August-Bebel-Straße 33

Eintritt: frei

Halloween im Volkshaus Strausberg

Wer sagt, dass nur die Jüngsten Spaß am Verkleiden und Gruseln haben? Im Volkshaus Strausberg kommen beim Strausberg Bounce die älteren Halloweenfans auf ihre Kosten. Die Veranstalter versprechen, die Besucherinnen und Besucher in die Schatten der Unterwelt zu entführen. Zwei Floors sind voller schauriger Specials, die die ganze Stadt zum Beben bringen sollen: mit Electro, Party, Hip Hop, Charts, 1990er und 2000er (Mainfloor) und Techno, Bunkertechno, Minimal (Technofloor). Das gruseligste Kostüm gewinnt eine Flasche grünes Gift, die verdächtig nach Pfefferminz riecht.

Wann: Freitag, 27. Oktober (22 bis 5 Uhr)

Wo: Volkshaus Strausberg, Prötzeler Chaussee 7e

 Eintritt: ab 7,90 Euro

Sehen gruselig aus, brauchen aber Hilfe: Fledermäuse, hier auf einer Briefmarkensammlung, die dem Fledermausmuseum in Julianenhof geschenkt wurde. (Archivbild)

Thomas Berger

Nach dem Spuk echten Fledermäusen helfen

Genug gegruselt? Dann empfiehlt es sich nach dem ganzen Spuk, zum Abschluss der Saison doch einmal bei den echten Fledermäusen vorbeizuschauen. Am Mittwoch, 1. November, um 13.30 Uhr ist im Rahmen einer Ferienveranstaltung der Fledermausexperte Jörn Horn im Fledermausmuseum mit „BatHelp – Hilfe für Fledermäuse in Not – das kleine Einmaleins für Fledermausretter“ zu Gast.

Viel Interessantes weiß Jörn Horn aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung aus dem praktischen Fledermausschutz zu erzählen. Dabei ist auch sein Fledermaus-Pflegling. Im Winterquartier geht es um die Hilfe für eine ganz bestimmte Fledermausart. Welche das ist, wird noch nicht verraten. Nach diesem Termin hat das Fledermausmuseum dann saisonbedingt geschlossen.

Wann: Mittwoch, 1. November, 13.30 Uhr

Wo: Internationales Fledermausmuseum, Julianenhof 15 B, Märkische Höhe/OT Julianenhof

Eintritt: 3 Euro

Gruselrundgang in Altlandsberg

Der ehemalige Nachtwächter, Horst Hildenbrand, macht sich mit seinen Mitstreitern wieder zum Gruselrundgang in Altlandsberg auf. Diesmal aber erst mit etwas Verspätung am 4. November. Bevor es gegen 18 Uhr vom „Am Bahnhof“ (Parkplatz Kulturmanufaktur) losgeht, können sich Kinder dort ab 16.30 Uhr gruselig schminken lassen. Der Rundgang führt an der Stadtmauer entlang zum Gespensterplatz an der Erlengrundhalle. Unterwegs werden die Teilnehmer sicher auf Gespenster, Vampire und Geister treffen. Der Verein „United Dancing Angels“ wird etwas zum Thema Halloween aufführen.

An der Erlengrundhalle sorgt die Fördergesellschaft der Jugendfeuerwehr für Stärkung. Neben einer tollen Feuershow kann man sich mit den Rittern von Krummensee im Bogenschießen üben.

Wann: Sonnabend, 4. November, 16.30 Uhr

Wo: Parkplatz vor Am Bahnhof 1 in Altlandsberg

Eintritt: frei