Kommunalwahl: Kandidaten formulieren ihre Ziele
Bernhard Baumann (SPD)
zu 1: Beibehaltung der Gemeindefinanzierung; Erhalt des Schulstandortes; Kita, Jugend und Senioren
zu 2: Schule – Ausstattung mit der erforderlichen modernen Technik, Renovierung der Wasch– und Duschräume sowie Toiletten, Pflege der Zusammenarbeit Elternhaus, Schule und Verwaltungen (Schulkonferenz)
Kita — Erhalt und Verbesserung des Betreuungsschlüssels, Erweiterung der Kapazität durch Anbau von Räumlichkeiten, ständige notwendige Qualifikationen des Betreuungspersonals
zu 3: Spreenhagen sehe ich weiterhin als eine lebenswerte Gemeinde in allen Ortsteilen. Durch ein gutes Angebot der ortsansässigen Vereine ist die Freizeitgestaltung sehr vielseitig. Spreenhagen mit seinen Ortsteilen wird weiter wachsen. Es wird weiterhin mehr altersgerechtes Wohnen geben. Die Versorgung der Einwohner wird stabil sein.
Hartmut Gräf (CDU)
zu 1: Schulstandort;Vereinsarbeit; Infrastruktur
zu 2: Erhalt und Sicherung des Schulstandortes Spreenhagen – Ausbau und Modernisierung mit Internetnutzung und teilweise Sanierung von Klassenräumen und Toiletten, auch unter Einbeziehung von Vorschlägen der Schüler und Eltern
zu 3: Wir werden als selbstständige, funktionierende Gemeinde Spreenhagen mit vier Ortsteilen im Amt Spreenhagen sein — mit einem sicheren Schulstandort, einer erweiterter Kita Spreenhagen, guter Arztversorgung, modernen Feuerwehren in den Ortsteilen, einem Bürgerhaus Spreenhagen, einem erneuerten Heimathaus Markgrafpieske, modernisierten gemeindeeigenen Mietwohnungen, einem neuen Gewerbegebiet Am Winkel, guter Vereinsarbeit mit Dorffest, Jugendarbeit und Rentnerweihnachtsfeier sowie viel Gesundheit und Fitness der Bürger in allen Gemeinden
Michael Brack (Bündnis90/Die Grünen)
zu 1: das Leben auf dem Land attraktiv zu gestalten – durch gute Verkehrsinfrastruktur, gute technische Infrastruktur (schnelles Internet), gute soziale Infrastruktur ( gute medizinische Versorgung, Förderung von Bildung, Sport und Kultur)
zu 2: Da ich keines der genannten Felder benachteiligen will und kann, haben alle die gleiche Priorität. Lösungsansatz wäre: Mehrheiten in der Gemeindevertretung zu finden, mit denen diese Ziele zu realisieren sind.
zu 3: Durch den Druck am Wohnungsmarkt in Berlin und auch in Berliner Randgemeinden wird sich höchstwahrscheinlich der Zuzug verstärken. Spreenhagen mit seinen Ortsteilen wird wachsen und diesem Faktor muss man mit den unter Punkt 1 genannten Zielen entsprechen.
Manuela Kokott (NPD)
zu 1: Gemeinschaft; Vereine; Jugend
zu 2: Alle Schwerpunkte sind wichtig, jeder Einzelne kann ohne den anderen nicht bestehen.
zu 3: Ein Markenzeichen der Gemeinde war es bisher, dass keine Unterschiede der einzelnen Parteizugehörigkeiten gemacht wurden. Es wurde Politik für die Gemeinde gemacht und das haben alle gemeinsam erreicht. In einer Gemeinde wie Spreenhagen spielen die großen weltpolitischen Einflüsse keine Rolle. Es geht vielmehr um „Bauer Krause“, es geht um Schulwege, es geht um Spielplätze, es geht darum, wie ich in die nächste Arztpraxis komme. Ich möchte nicht, dass sich die Gemeinde verändert wie zum Beispiel Storkow oder Fürstenwalde. Ich möchte Abends in Sicherheit durch die Gemeinde spazieren können, ich möchte, dass die Kinder in unserer Gemeinde in Sicherheit ihre Kindheit leben können. Das war bisher in der Gemeinde Spreenhagen mit ihren Ortsteilen gegeben und dies gilt es zu bewahren.
Ralf Wobring (Gemeinschaft freier Bürger)
Die Wählergruppe wollte – trotz mehrerer Nachfragen – keine Antworten geben.
Erhard Miethke (Dorfclub Markgrafpieske)
zu 1: sich wieder mehr den Mitmenschen zuzuwenden, Erweiterung und der Ausbau des Jugendklubs in Markgrafpieske, Verschönerung unseres Orteszu 2: Das A und O ist und bleibt, die Menschen wieder mehr zu vereinen und zusammenzuführen, der Jugendarbeit und den Vereinen mehr Zuwendung und Wertschätzung entgegen zu bringen. Die stetig steigende Beteiligung an den im Bürgerhaus stattfindenden Veranstaltungen „Alt Markgrafpiesker trifft Neu Markgrafpiesker“ (durch den Dorfklub ins Leben gerufen) haben bewiesen, dass diese weitergeführt und ausgebaut werden müssen. Auch die Jugendlichen und Jungerwachsenen müssen mitgenommen werden. Zwei Mitglieder des Dorfklubs haben sich bereit erklärt, den Jugendklub mit Leben zu erfüllen, zu führen und zu betreuen.zu 3: Verbesserung der Infrastruktur, Förderung aller Vereine sowie des kulturellen Lebens auf dem Lande — Veränderungen zum Besseren.






