Ende November ist die kleine Bibliothek mit immerhin 8000 Büchern vom langjährigen Domizil an der Schule ins Haus des Wandels gezogen. "Die alten Räumlichkeiten wurden von der Kita gebraucht", erklärt Kerstin Neitsch. Mit Unterstützung der Gemeinde Steinhöfel, die den Transport der Umzugskisten und Regale organisierte und die Miete für die neuen Räume trägt, wurde der Umzug durchgezogen. "Vielen Dank an die Gemeindearbeiterin Anne Franke", sagt Kerstin Neitsch, die jetzt nach und nach mit Helma Glasemann die Regale bestückt. Auch das Lesecafé, in dem man Getränke zu sich nehmen und in ausgewählter Lektüre  schmökern kann, soll wiederbelebt werden.
Eine wichtige Aufgabe steht noch bis Ende Januar  an. Bis dahin muss die Statistik 2019 ans Kreisarchiv gemeldet sein.  Dazu gehören Zahlen wie aktive Leser, Besuche und Neuanschaffungen.  Die Gemeinde Steinhöfel unterstützt die Heinersdorfer Bibliothek jährlich mit 150 Euro. "Dafür werden die neusten Bücher angeschafft", sagt Kerstin Neitsch. Mit dem Einzug der Bibliothek gibt es jetzt neben Nähstübchen und Töpferstübchen drei Anlaufpunkte für Freizeitaktivitäten für Groß und Klein  im Haus des Wandels.  Geöffnet ist montags von 15 bis 18 Uhr. (Nähstübchen nur nach Bedarf).