Betrug in Hennigsdorf
: Mann (76) fällt auf Betrüger rein und verliert 55.000 Euro

Ein falscher Investmentbanker hat in Hennigsdorf fette Beute gemacht. Ein 76-jähriger Mann verlor insgesamt 55.000 Euro. Mit welcher Masche der Betrüger Erfolg hatte.
Von
Martin Risken
Hennigsdorf
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Illustration - Onlinebetrug: ILLUSTRATION - 27.02.2023, Berlin: Ein Mann sitzt am Laptop und hält ein Smartphone mit in der Hand. (zu dpa: «Mann und Frau verlieren Tausende Euro an Aktien-Betrüger») Foto: Monika Skolimowska/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Durch eine perfide Betrugsmasche verlor ein Senior aus Hennigsdorf viel Geld: Die Polizei ermittelt wegen Online-Betruges gegen einen 41-jährigen Tatverdächtigen, der sich als Investmentbanker ausgab. (Symbolfoto)

Monika Skolimowska/dpa
  • 76-jähriger Hennigsdorfer verliert 55.000 Euro an falschen Investmentbanker.
  • Betrüger verspricht Gewinne durch Kryptowährungsanlagen.
  • Täter überwacht Überweisungen per Fernzugriff.
  • Polizei warnt vor betrügerischen Handlungen.
  • Ähnlicher Fall in Zehdenick: 65-Jährige um 196.000 Euro betrogen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein 76-jähriger Mann aus Hennigsdorf hat über mehrere Tage insgesamt 55.000 Euro an Online-Betrüger verloren. Wie die Polizei am Sonntag (13. April) mitteilte, überwies der Hennigsdorfer Geld an einen falschen Investmentbanker. Dieser lockte mit angeblichen Gewinnen durch die Anlage in Kryptowährungen.

In der Zeit vom 27. März bis 11. April 2025 hatte der 76-Jährige regelmäßig Kontakt mit einem 41-jährigen Mann. Dieser verleitete den 76-Jährigen dazu, mehrere Überweisungen in vermeintliche Kryptowallets im Ausland zu tätigen. Hierbei fingierte der 41-Jährige immer wieder Gewinne, sodass der 76-Jährige weitere Überweisungen tätigte.

Anlagebetrüger erhält in Hennigsdorf Fernzugriff auf Bankkonto

Zusätzlich installierte der 76-Jährige ein Programm auf seinem Computer, wodurch der 41-Jährige die Überweisungen per Fernzugriff überwachte. Durch diese Überweisungen erlitt der 76-jährige Hennigsdorfer einen Gesamtschaden in Höhe von 55.000 Euro, wie Philip Peukert von der Polizeiinspektion Oberhavel mitteilte. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Betruges.

Die Polizei warnt eindringlich vor betrügerischen Handlungen. „Lassen Sie sich nicht durch Versprechen zu Überweisungen verleiten. Bei Verunsicherungen nehmen Sie Kontakt mit der Polizei oder ihrer Hausbank auf“, rät die Polizei.

Erst im Januar 2025 war ein ähnlicher Fall aus Zehdenick bekannt geworden. Damals wurde eine 65-jährige Frau um insgesamt 196.000 Euro erleichtert. Am Telefon hatte sich ein Betrüger als Sicherheitsmitarbeiter eines Online-Zahlungssystems (PayPal-Security) ausgegeben und die Frau mehrmals kontaktiert. Der Betrüger hatte der Frau vorgegaukelt, ihr Konto sei gehackt worden.