Die SPD Hennigsdorf hat in ihrer jüngsten Ortsvereinssitzung am Montag Finn Kuhne zu Gast gehabt. Der Jurastudent aus Falkensee, der SPD-Direktkandidat für den nächsten Deutschen Bundestag im Wahlkreis 58 (Oberhavel/Havelland) werden möchte, „legte eine Vorstellung hin, die allen Anwesenden imponierte“, berichtet der Co-Vorsitzende Udo Hoffmann.
Kuhne habe mit Wissen und „unbändiger Empathie für die sozialdemokratische Sache“ geglänzt, so beschreibt Hoffmann den Auftritt. „Für einen 23-Jährigen hat er einen super Eindruck gemacht.“
Ein Votum habe es am Abend aber nicht gegeben, sagte Udo Hoffmann auf Nachfrage. „Wir nominieren formal nicht. Das machen dann unsere Delegierten.“

Es gibt weitere Bewerbungen für die Direktkandidatur

Die anderen Bewerberinnen und Bewerber um die Direktkandidatur für den Bundestag hätten sich bereits in früheren Sitzungen vorgestellt, sagte Hoffmann weiter.
Steffen Hirschmann, Polizeibeamter und sachkundiger Einwohner in Birkenwerder, sei bereits im Mai da gewesen. Ria Cybill Geyer, Polizeibeamtin aus Falkensee, und Ariane Fäscher, Stadtsprecherin und Marketing-Fachbereichsleiterin in der Hohen Neuendorfer Stadtverwaltung, stellten sich demnach im September den Fragen des Hennigsdorfer SPD-Ortsvereins. Sie hätten die Mitglieder ebenfalls auf unterschiedliche Weise beeindruckt, erinnert sich Hoffmann.

Entscheidung findet im November statt

Die Wahl-Verantwortung fällt nun auf die sieben Mitglieder, mit denen der Hennigsdorfer Ortsverein in der SPD-Wahlkreisdelegiertenkonferenz am 14. November vertreten sein wird. Sofern die Versammlung wegen Corona überhaupt stattfinden kann, wird dort entschieden, wer SPD-Direktkandidatin oder –kandidat für den Wahlkreis 58 wird.
Das Direktmandat des über mehr als zwei Jahrzehnte in SPD-Hand liegenden Wahlkreises 58 hat in der laufenden Legislaturperiode Uwe Feiler (CDU) inne.